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mit erneuertem Nachdrucke; die in der St. Nikolaskirche ver-sammelten Hauptlcutc schwuren, bis zum Aeußcrstcn sich zuvertheidigen; und sie hielten Wort. Es war vergebens, daßPhilibcrt mit großer Ausireuguug Volterra gewann und dar-aus den besten Nutzen zog, auch daß er die Stadt Empoliüberrumpelte; — der tapfere Kapitän Ferucci, welcher die Flo-rentiner befehligte und Beistand von Pisa erwartete, wußte dasSchloß letzteren Namens zu entsetzen und gedachte sofort nachFlorenz sich durchzuschlagen. Bei Caviniano, auf einer An-höhe, stand er pvsiirt, als Dranicu mit aller Macht ihnangriff.
Nicht lange blieb der Sieg für die Kaiserlichen zweifel-haft; aber viese Trophäe war auch die letzte des Prinzen.Während er mit dem Schwerte wider einen gaskonischen Edel-mann kämpfte, durchbohrte ihn tückisch eine Büchscnkugcl.So starb er wie Epamiuondas, in einem Alter von nicht mehrals 28 Jahren, am 3. August 1530. Sein Tod war zu-gleich der Tod der flvrcntinischcn Freiheit. Das Heer, durchden großen Unfall auf's äußerste entflammt, brachte den Ma-nen des geliebten Feldherrn, welcher nachmals bitter genugvon ihnen beweint worden ist, glänzende Sühne, durch völligeNiederlage der Feinde. Dieselben demüthigten sich jetzt, dasie ihre Sache für verloren betrachteten, und nahmen dasGesetz des Siegers an. Es brachte ihnen die verhaßte Einhcrr-schafr wieder und gab ihnen Alcssandro de Medici, Gemahl Mar-garethens, der natürlichen Tochter Karls V., zum Fürsten.
Die Leiche Philibcrts wurde in das Gezclt des Marchesedcl Guasto gebracht, von da durch das Heer und durch vieleStädte Italiens nach Burgund, und endlich in der KircheKirche St. Desirä zu Lons-lc-Saulnier, einer seiner Herrschaf-ten, beigesetzt, unter allgemeiner Trauer des Landes und allerMenschen, welche Tapferkeit und Genie zu bewundern fähigwaren, auch mit aller Pracht, welche damals am Sarge
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