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Nachfolgen» erscheint die Gräfin Alatais. Ihre Regierungzeichnete sich durch mancherlei Vcrirrungcn weiblicher Leiden-schaft ans; besonders schadete viel ihre Neigung zum Zorne,welchen sie selbst ihrer Familie gegenüber nicht zu bezähmenwußte.
Nach ihr kamen hintereinander: Rambaud l., Boso,Gerald Adhcmar und Rambaud II., ohne besondersmerkwürdige Thaten. Guillaumc II., mit der PrinzessinTiburge vermählt, bezeichnet eine Periode der Trennung undSchwächung. Auch die letzten Sprossen, Guillaumc III.und R a m baud III. Gebrüder, Guillaumc IV. und R a m-b audlV. vollbrachten weniges, der Schilderung für die Nach-welt Würdiges. (1292.)
Anziehender ist die zweite Linie, der Baur. Die Geschichteder Bcrtrand, I, II. und III., dcrGuillaum V. und VI.,der Raimond, I., II-, III., IV. und V., greift vielfach injene von Burgund, Welsch-Hclvcticn, Provence, Katalonien,Italien und Frankreich ein. Noch mehr stieg die Bedeutsam-keit des Hauses unter den Chalons, besonders in Folge vonglücklichen Heirathcn mit berühmten und reichen Dynastiecn.
Jean I., Sohn des Grafen Gcrard von Vicnuc, mitMarien von Baur, der Tochter Raimonds III. und der Jo-hanna von Genf (Schwester Pabsts Klcmcns VII.) vermählt,war der Stammvater der neuen Linie. Das Haus Chalonshatte schon früher, theils unter französischer Hoheit im Hcr-zogthnme Burgund (zu welchem die ursprüngliche Grafschaftjenes Namens gehörte), theils in der Frcigrafschaft ansehnlicheHerrschaften und Güter besessen. Unter den letzteren (mitmehr als 290 Ortschaften) zählen wir vorzüglich Nozcroy,Arlay, St. Agne, Bletcrans, Montagnc, Orgelet, Argucl,Lonslc Saunier, Chatcl Velin und Salins auf. Außer diesen:die Aiccgrafschaft und Mcyerci von Bcsanoon. Die Graf-schaft war bereits um 1227 an Burgund gekommen; dochhatten die früheren Besitzer Titel und Wappen sich vorbehalten.