Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
218
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Dcr Graf erhielt, der Ehcabrcdc") gemäß, eine jährlicheRente von fünf Millionen Maravcdi's nebst verschiedenen an-dern Vortheilen. Die vcrhcirathctcn spanischen Besitzungensielen jedoch nur in dem Falle, daß Kinder mit Mcnzia er-zeugt würden, an das Haus Nassau. Dieser Umstand trafnicht ein, denn die schöne Frau blieb unfruchtbar. Auch würdeselbst im entgegengesetzten Falle Heinrich nicht viel gewonnenhaben, da Mcnzia bei allen vortrefflichen Eigenschaften dengroßen Fehler besaß, das Geld nicht im mindesten zu achten,sondern, da sie fürstlich in ihrem Innern dachte, es fürstlich zuverschwenden. Darüber seufzte oft dcr sparsame besonneneNassau. Sie überlebte ihn und reichte zum Zweitenmal ihreHand dem Herzoge von Kalabricn, Don Fernando dc Arra-gon, Sohn jenes aus Neapel vertriebenen Königs. In ihremzwciunddrcißigstcn Jahre noch riß sie die Männer hin, welchesich ihr zu nähern das Glück hatten. Ihre Züge waren geist-reicher, ihre Formen vollendeter geworden. Dcr neue Gemahlliebte sie mit nicht minderer Leidenschaft, als der erste, undmochte in dem Zauber ihres Wesens einigen Ersatz für dieverlorene Krone finden; aber auch diese Verbindung gab kei-nem Erben das Daseyn. Noch zwei Schwestern besaß Mcn-zia, über deren körperliche und geistige Beschaffenheit die Ge-schichte schweigt, mit denen sie jedoch die aus dem, von ihremVater hinterlassenen Fideikommiß geflossenen Einkünfte theilenmußte

Außer den drei Frauen, welche Heinrich III. hintereinan-der gechclicht, wird auch noch eine Geliebte, Elsbcth Klaravon Roscnbach, aufgeführt, mit welcher er zwei Kinder, Ale-

dem Zenett'schen nachzusetzen; in Teutschland dagegen und imNiederlande ging das erstere voran. Diese Forderung an ihn,als Fremden, war selbst in den kastilischen Gesetzen begründet.*) a.ä. Z7. Juni t524, und bestätigt vom Kaiser >Z.>t. z/. „ndJuni.

»») Arnold i's Nachträge Z7o.