Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
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187
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Dreizehntes Kapitel.

Heinrichs fernere Verrichtungen von 152t bis 1550in den Diensten des Kaisers. — Reisen nachItalien, Spanien u. s. w. — Briefwechsel mitGraf Wilhelm. — Theilnahme an Reichstagenüber Kirchen-Verhältnisse. — Verwendung fürChurfürst Johann von Sachsen».

Heinrich rettete seinen Fcldherrnruhm noch am Ende desunglücklichen Zuges nach der Champagne, durch Gewinn derStadt Dornick. Nachdem er in Erfahrung gebracht, daß derHerzog von Vcndpmc, welcher zu Fervaquet, einer Abtei an derQuelle der Sommc, gelagert war, für die Sicherheit des wich,tigen Platzes Guisc gesorgt habe, stand er von seinem anfäng-lichen Vorhaben auf derselben ab, begnügte sich mit der Zer-störung Aubcntons ließ Vervie zur Linken und schlug dieStraße von Estrce-au-Pont an der Oise ein.

Um diese Zeit kam König Franz selbst nach Guise, zogVerstärkungen aus Fcrvaqucs an sich und begab sich sodannnach St. Martin. Die meisten Eroberungen des FeldzugSgingen nach und nach wieder in der Franzosen Hände. Dar-auf passirten diese die Scheide, trotz des heftigen Widerstan-des von Seite der Truppen Nassau's. Der Umstand jedoch.

*) Fleuranges erzahlt: die Einwohner sämmtlich seyen ohne Un-terschied des Alters und Geschlechtes getödtet worden.