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hielten die in Messencourt Bedrängten daher keinen Beistand,worüber die Marks große Unzufriedenheit bezeigten. Nichtsdesto weniger verursachte das Feuer der Besatzung, welcheslebhaft unterhalten wurde, den Belagerern großen Schaden.
Als Nassau solches wahrgenommen und die Schwachedes Grafen an Artillerie erkannte, kam er ihm mit derseinigcn zu Hülfe, ließ von allen Seiten sie mehrere Tagelang heftig spielen, bis die Hvffnungsloßigkcit des Entsatzesund das Einstürzen der Mauern die tapfern Feinde zur Uc-bcrgabe des Platzes nöthigten, vor welchem man nicht weni-ger als sechs Wochen und drei Tage verschwendet.
Man fand reiche Kricgsvorräthe, welche auch vor Mcziö-rcs gute Dienste leisteten. Die vorgenannten Hauptlcute wur-den gefangen nach Uvoy abgeführt. Von denjenigen, welcheals Unterthanen des Kaisers erkannt worden, wurden mehrereauf Befehl des Grafen, welcher auch Messcncvurt zur Hälfteschleifen ließ, zur Strafe des Hochvcrraths, aufgeknüpft. Auchjetzt dachte Heinrich noch nicht daran, Scdan oder Bouillonanzugreifen, was das Nächste und Dringendste schien, sonderner versuchte es noch einmal, Jamets zu überrumpeln. Ohnedie Franzosen zu beeinträchtigen, zog er an Mouzon vorüber,lagerte bei Panlly am Maasufcr, und rastete daselbst einigeTage. Der Marquis von Flcuranges war aber auch dicßmalnoch bei Zeiten aufgebrochen, den Platz zu zu versehen undvor Nassau's Lager gleichsam vorübergezogen.
Dasselbe war nach dem Dorfe Romainville, ungefähreinen Kanonenschuß weit von Jamets, an das Ufer eineskleinen Flusses verlegt worden. Es kam abermals zu Plän-keleien und Gefechten hin und her. Der Marquis wußteseine Feinde auf solche Weise herauszulocken, daß, währendman sich stritt, das Dorf in Brand gesteckt wurde. Nachdiesem zogen seine Leute sich zurück und die Ausfälle geschahenzur Vorsicht bloß noch aus ganz verborgenen Ausgängcn.Eine Plattform der Festung, die für das Schicksal derselben