Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
172
Einzelbild herunterladen
 

— 172 —

ders Flcurangcs, so wie auch von dcncn, die zu Mouzon alsBesatzung lagen und von Gcnuanvillc und Sainctvn ange-führt wurden, in die Ardcnncn gedrungen und hatte daselbstgroße Beute gemacht. Graf Heinrich aber war plötzlich vorJamcts gerückt, das er von Truppen entblößt wußte. AlleinFleuraugcs wußte dennoch ihm den Vorsprung abzugewinnenund eine ansehnliche Verstärkung hineinzuwerfen. Dieß be-stimmte Jenen, für diesmal noch von dem Platze abzulassenund den Grafen Fclir von Werdcnbcrg mit 6—7000 Lands-knechten und einer Anzahl Reiterei zur Belagerung von Mcs-sencourt zu entsenden. Dasselbe war ein kleiner Ort, welchender Marquis vor etwa fünf Jahren hatte befestigen lassen.Obgleich die Arbeiten nur halb vollendet waren, so machteihn doch die eigenthümliche Lage und eine bedeutende Mengedaselbst ausgepflanzten Geschützes nicht so leicht cinnchmbar.Zwei Hauptlentc von entschiedenem Charakter und bewährterTreue, Guisard und St. Clair, befehligten darin. Sowohlsie, als der Marquis und seine Brüder, welche zu Hülfegeeilt waren, machten dem Grafen Felir, welcher nach derEroberung von Florcnville eine feste Stellung im Dorfe undin der Umgegend von Messencourt einnahm, viel zu schaffen.Eine Reihe kleiner Gefechte fielen hintereinander vor.

Bei Attiany, einem großen Dorfe, acht Meilen von Sc-dan, am Flusse Aisne, war mittlerweile ein großes franzosi-sches Heer unter dem Herzog von Alenaon und dein Marschallvon Chatillon zusammengezogen worden Die Markshielten von Zeit zu Zeit mit Letztgenannten Unterredungenund suchten gemeinschaftliche Abreden zu treffen. Allein alldieß mußte zur Zeit noch geheim gehalten werden, da derKönig öffentlich es vermeiden wollte, seine Sache mir jenerder Marks zu vermengen. Trotz ihrer dringenden Bitten cr-

ch Eine Abtheilung darunter, die der Graf von St. Pol an-führte, pflegte man ihrer furchtbaren Wildheit halber, blos:die „eooo Teufel" zu nennen.