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Der Friede mit Brügge »rar in der Hauptsache herge-stellt, aber es »rührte noch einige Zeit, bis alle Leidenschaftenschwiegen. Die teutschen Besatzungen neckten die Bürger nichtminder, als das Landvolk. Mit Philipp von Cleve »rar manühcrdieß auch von Seite der Stadt in Spannung gekommen,»regen Abschluß des Vertrages, ungeachtet jener doch selbstdazu gerathen hatte; aber ihn verdroß gleichwohl sehr, daßnichts weiteres versucht worden, um auch ihn in den Vertrageinzuschließen. Er äußerte seinen Unmuth dadurch, daß er dieSchifffahrt und den Verkehr von Sluys nach Brügge hemmte.Die Brügger, dadurch neu bedrängt, suchten durch das Organihrer Behörden und der einflußreichsten Kaufleute einen Ver-gleich zwischen Engclbrccht und Philipp zu erwirken; in derThat kamen Beide zu einer Unterredung nach Hülst in derersten Woche des Jänners, aber ohne Erfolg. Der Grafkehrte sehr verdrossen nach Brügge zurück. Er besetzte jetztDamme hinreichend mit Kricgsvolk und legte den Rest seinerTruppen in verschiedene Plätze, als Ardcnburg, Hcyst, St.Anna Dcrtruyden, Lissewcge u. fl w. ein.
Eben so stellte er eine Abtheilung Schiffe bei Biervliet,unter dein Befehl der Herren von Vss-'lstcin und von Bergen,auf. Er war entschlossen, den Cleve auf jede Weise, zu Was-ser und zu Land, einzuschließen und zu bedrängen, um so mehr,da alle von der Amnestie ausgeschlossenen Empörer unter dessenSchutz und Fahne sich begeben hatten und mit ihren Lands-lcuten forjwähreud Verbündungcn anzuknüpfen bemüht waren.Ueber Brügge selbst setzte er Jan von Thcutcville als Kricgs-bcfchlshaber und ließ ihm bedeutende Mannschaft zurück.Darauf begab sich Nassau nach Ardcnburg, von wo aus erdie Genter durch Herolde auffordern ließ, zu ihrer Pflicht zu-rückzukehren, die Müuzpcrändcrung anzunehmen und friedlichesWesen fortan zu beobachte»». Allein die Gemeinde schlug seinBegehren rund ab. Seine Garnison zu Cadsant verwüstetedafür alle Zugänge gegen Slups schonungslos, und ebenso
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