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mit dem Ueberrcst sich in der Feinde Gewalt; Oosi allein,mit einem Theil seines Haufens, war zur rechten Zeit nachSluvs zurückgekehrt. Engclbrccht ließ den Urheber und Haupt,nährcr der Empörung unverzüglich in Fesseln schlagen, undhielt, nicht mit Unrecht, die Kraft der Rebellen für gebrochen.Standhaft waren dieselben bisher allen Versuchen Widersinn,den, zur Auslieferung des verhaßten Condotticri, als vorzüg-lichsten Bedingungen der Aussöhnung, sich zu verstehen. DieGefangenen sämmtlich wurden, durch kriegsgerichtlichen Spruch,als Hochverräther an der Majestät des Königs und vcs Her-zogs, aufgehangen. Picavet selbst litt etwas später den Toddurch das Beil.
Die trostlosen Brügger wählten nun zwar zur Stundeneue Hauptleute au die Stelle der eingebüßten ; allein die Frie-deuspartci hatte entschiedene Oberhand gewonnen. Noch inden letzten Tagen des Novembers wählte mau eine frischeGesandtschaft in das Lager, mit hinlänglicher Vollmacht. AuchGeistliche befanden sich dießmal in ihrer Zahl. Die vier zu-rückgebliebenen Männer der frühern Botschaft schloßen sich ansie au, und nun flehten sie vereint die Gnade des Grafen aufdas allerdcmüthigstc an und baten um „einen bessern Frieden,als sie wohl verdient hätten." Nach langem Hin-, und Hcr-rcden verstand man sich zu folgenden Punkten:
Die Brügger erhalten im Namen des Königs und desHerzogs Gnade von Graf Engelbrccht zu Nassau; doch habensie vor demselben, als Stellvertreter der beiden Fürsten, einenFußfall vor ihren Thoren zu thun; sie entrichten ferner, alsBuße, eine Summe von tS0,000 St. Andreas Gulden, da-von ein Drittel in den ersten acht Tagen, die übrigen zweiin drei gleichen Aielcrn, während Jahresfrist, erlegt werdenmüssen.
Um das erste Ziel ihnen zu erleichtern, wird verstattet,daß sie für jeden Gulden gewirktes Silber bringen; die übrigeSumme wird durch gleiche Schätzung auf die Köpfe der Ein-