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zösischc Schutz hatte Wilhelm von Arembcrg und seinen An-hang noch kühner gemacht. Endlich kam aber doch ein Ver-gleich zu Stande, und jener erhielt den gebührenden Lohn fürseine Schandthaten
Sofort treten die merkwürdigen und nnruhcvollcn Ereig-nisse in Flandern ein, in welche Maximilian, inzwischen Vaterzweier hoffnungsvollen Kinder, des schonen Philipp und jenerals Braut so unglücklichen Margneritc, aber auch durch denTod der geliebten Maria allznfrühe Wittwcr geworden, fürund für verwickelt wurde; und es eröffnet sich für Engelbrechtvon Nassau ein »euer wichtiger Schauplatz seiner Thätigkeit.Eine wüthende Partei ehrgeiziger und habgieriger Demagogen,von übertriebenen Ideen bürgerlicher Freiheit und von dergeschäftigen Jntrike einer Anzahl Edler bewegt, offenbarte beijeder Angelegenheit unversöhnlichen Haß wieder alle Teutschenam Hofe des Herzogs von Burgund und ging wider ihnselbst mit finstern Planen nm Adolf von Eleve, Herrzu Navcnstein, Philipps des Guten natürlicher Sohn, sodanndie Herren von Eruithusen, Trazcgnics, Raccgnies, Dadisill,der Bailli zu Gent und Andere standen an der Spitze dieserPartei. Ihr Hanptunternehmcn ging dahin, sich der KinderMaximilians und damit auch der Leitung der Dinge selbstzu versichern, unter dem Vorwande daß sie nicht national ge-nug erzogen würden. In der That gelang ihnen solches undihr Uebermuth kannte fortan keine Gränzen mehr. Es brachdarüber offene Fehde, ja förmlicher Krieg aus, welcher Ma-ximilian in eine Reihe unübersehbarer Verdrießlichkeiten stürzte,und den besten Theil seiner Kräfte für anderweitige, größerePlane ihm raubte, wofür die römische Königskrone kaum einenErsatz gab. Graf Engelbrccht unterstützte seinen Herrn, wel-
H Jedoch erst im Jahr 4489. 74-,»ton, lli^tor. Ilrviz et z>ox»,l>II. Fnnantc, XII. 249chnntet VIII.
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