Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
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lich besessen; im 1.1558 abcr nahmen sie eine Theilung vor,welche die Genehmigung Herzog Philipps des Guten erhielt.Sowohl im Jahr 1505 als im Jahr 1510 entstand über denBesitz der Grundstücke, der Wasser, Strome und Schleusteneiniger Streit, welcher vor dem großen Rathe zu Mcchclnendlich entschieden werden mußte. Die Gränzschciden zwischenHolland und Brabant wurden bei dem Anlaß bestimmter ab-gesteckt, auch das „Tvnnekrcck", der sogenannte „krummeMarkt" und die „Scheidrayc" zwischen dem kleinen Fynaartund dem Nicrvaart bestimmter geregelt "I.

Von dem hauslichen Leben Johanns II. wird viel Rühm-liches gemeldet. Seine Hausfrau, Maria von Loon, warein Muster von Herzensgute und Frömmigkeit; auch widmetesie sich ihren Kindern mit ungewöhnlicher Sorgfalt. Nachdem Tode ihres Gemahles, der am Z. Februar 1575 zu Dil-lcnburg, nach einer drei und dreißigjährigen glücklichen Wirk-samkeiterhielt sie selbst, in Folge besonderer Vergünstigungvon Seite des Herzogs Philipp, die alleinige Vormundschaftüber sie, also sehr vertrauete man ihrem Verstände, wie ihremHerzen. Sie offenbarte ihren menschenfreundlichen Sinn durchWohlthaten jeder Art, an Hülfsbcdürftige gespendet, ihr reli-giöses Gefühl abcr durch Stiftung von Kirchen und durchSchenkungen an bereits vorhandene Anstalten und Klöster.

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Sein Leichnam kam nach Breda. Die Pfarrkirche zu Dillen-burg, welche er gestiftet, bewahrt mit frommer Dankbarkeitsein Andenken. Auf der Grabschrift sieht man zwei Engel,welche ein Herz halten, mit der Umschrift: „Hier liegt descdeln vnd wolgeborn jvhann Granen hu Nassau hu Dieh tznviganden sin Hertz begraben dem Got gnedig sie. Mnü-«'Lelg. I, 53. ll!k>r. UenelaMi»'. Lonvent. Li^eicsis

Viä. Ui-Mr. Mllur. Ovserv. Uecoll. ülsc. (nach At'Nvldi Mden Nachträgen.)III. ß