Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
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selben schnellen Gang, wie die bisherigen Ausgleichungen,nahm die Loon-Hcin sbcrg'sche Erb-Angclcgcnheit.Johann hatte zu Anfang des Jahres 1^0 mir Maria,der Tochter Johanns von Loon und Heinsberg, sich vermählt.In diesem Zeitraum zeigte sich geringe Aussicht auf eine Erb-schaft, denn die Braut hatte noch mehrere Brüder und dieseselbst wiederum erwachsene Sohne. Nichts dcstowcnigcr warum das Jahr 1ä68, durch eine Reihe unerwarteter Er-eignisse, der Mannsstamm ihres Hauses erloschen. Natürlichmachte Johann von Nassau jetzt Rechte geltend. Aber Hin-dernisse mannigfacher Art stellten sich hintereinander ein undbereiteten kaum glaubliche Verdrießlichkeiten.

Johann II. von Loon und Heinsberg, des Grafen Schwä-hcr, hatte bei Anlaß einer vorläufigen Theilung zwischen sei-nen Söhnen, Johann III. und Wilhelm I. einem drittenSohne, Johann, Bischof zu Lüttich, die Herrschaften Millcn,Gängelt und Vücht als Appanagcn ausgeschieden, jedoch un-ter der Bedingung, daß diese Besitzungen nach dem TodeJohanns an die beiden ältern Brüder wieder hcimfallen soll-ten. Nun traf es sich, daß der alte Herr erst nach jenerTheilung von seiner Gemahlin, Anna von Solms, noch mitzwei Töchtern, Maria und Jakobea, beschenkt wurde; er setztedemnach der ältern 12,000, der jüngcrn aber 10,000 Guldenals Kindstheil aus und versicherte diese Summe auf die Herr-schaften Wassenberg und Linne Bei dem Tode des Bi-schofs Johann hatte Jakobea ihren Antheil immer noch nichterhalten; darum nahm Johann von Nassau, in der Absicht,sowohl seiner Gattin als ihrer Schwester zu ihrem Rechte zuverhelfen, von obgenanntcn Herrschaften Besitz. Der Lchenhofvon Brabant setzte ihn auch förmlich, in gemeinschaftlichemNamen beider Frauen, ein und spater wiederholte

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