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erhalten hatte, ein natürlicher Sohn des Haubcncrs gewesensey. Der Graf starb in hohem Alter, lange nach allen seinenBrüdern, auf dem Schlosse zu Dillenburg.
Der dritte unter denselben, Engclbrccht, war bereits inden geistlichen Stand getreten und hatte die Stelle einesDomprobstcs zu Münster einige Zeit hindurch bekleidet, alsdie Rücksicht auf das Beste der Familie ihn bestimmte, wie-der in die Welt zu kehren und sich zu vermählen, indemAdolf kciucu männlichen Erben hatte, Johann aber zu einemEhcbuud nicht zu bereden war. Er verschaffte seine Pfründedem jüngcrn Bruder Johann und reichte Johannen von Po-lancn und von der Leck, Tochter und einzigen Erbin Jo-hanns III., die Hand.
Ueber dieses Geschlecht und seine Besitzungen erhält manfolgende Auskunft: Jan van Polancn, Herr van deLeck und Breda, stammte aus dem Hause Duvcnvoordc,einem Zweige des berühmten Geschlechtes von Wasscnaar.Philipp, ein Sohn des als Burggrafen von Lcydcn so aus-gezeichneten Dynasten gleiches Namens, hatte die Herrlichkei-ten von Duvcnvoordc und Polauen zu seinem Erbgute er-halten. Verehelicht war er mit einer Tochter des Grafen vanStrycn; diese hatte ihm zwei Sohne, Arent und Jan, gebo-ren; Arcnt erhielt zu seinem Erbthcil Duvcnvoordc und führteder erste davon den Namen. Von ihm kamen alle späternHerren von Wasscnaar-Duvcnvoordc. Jan wurde Herr vonPolancn und erzeugte aus drei Ehen mancherlei Söhne undTöchter, welche mit andern Familien sich verschwägerten undverzweigten und verschiedene neue Herrschaften an das Stamm-haus brachten, worunter die Herrschaft van dc Leck, undjene von Breda obenan standen. Erstcrc, von einem Flussein der Provinz Utrecht also benannt, war Jan II., der imJahr 158^ starb, von seiner Mutter, Beatrix von Valkcu-burg, zugefallen; der Titel der letzter» war von Johann vonBrabant, als Lehen dieses Hcrzogthums, für eine bedeutende