Uebersicht der generellen Adelsliteratur.
Götze, G. L. (Ch. S. Lieut.), kündigte in der ErbsteinischcnBuchh. zu Meißen ein herald. Lexikon in Tabellen zur Kennt-niß für Siegel- und Wappensammler in etlichen Foliantenan. Das Werk ist in 10 Hauptabthcilungen getheilt, wovon jedeihre Unterabtheilungen hat.
v. Hammerstein-Equord, Samml. geneal. Adels-Nach-richten mit Urkunden, die manchen alten Adelsverhältnissen Lichtgeben, welche der Herr Sammler (zu Hauß Equord) vielleicht nochin der Hcllwingischcn Buchhandl. in Hannover herausgeben wird.
Das erste geneal. Handbuch gab Johann Christ. Spießim Jahr 1726 unter dem Titel: Jetzt herrschendes Europaheraus, und setzte es einige Jahre fort. Darauf schrieb seit 1736N. Gottl. Schumann zu Leipzig ein jährliches europ. geneal.Handb. bis 1762. Ihm folgte der Obereinnehmer der General-Accis-Casse Gottfried Krebel in Dresden, der erst unter Schu-manns Namen, seit 1763 aber unter seinem eigenen daseuropäische Handbuch lieferte bis 1793, wo im Juli dieses Jahresderselbe starb. Von da an schrieb der 1821 als Hofprcdigcr inDresden verstorbene Genealog Chr. Friedr. Jacobi sein europ.geneal. Handb. Leipz. 1794.' gr. 8. Das neueste ist:
Nanllbnoki, allgena. geneal. nncl Ltaats-, OXIV. lalirg.1. Lcl. kVankf. a. ZVI. bei Wcnner, 930 S. mit dem Register,hat die neuesten Genealogien der Souvcraine, Fürsten und Grafen,d. h. deren Kinder, Geschwister, Eltern :c. M. s. jedoch auch obenAlbrecht und unten Hübner u. Mögen.
Hanselmann, Chr. F., hatte äußert. Nachr. zur Ausbesse-rung und Ergänzung der Stammtafeln des hohen und niedernteutschen Adels, aus Urkunden des 11. bis 17. Jahrhunderts, wel-cher die Abzeichnungen der ältesten Siegel der Familien beigefügtwerden sollten, auszuarbeiten angefangen.
Hartard von u. zu Hattstein, Dam., die Hoheit dest. Reichsadels, oder vollständige Probe der Ahnen unverfälschteradlichcr Familien in alphabetischer Ordnung, nebst Ahnentafeln derFamilien, mit dem Stammwappen. 3 Bde. Fulda, I. Th. 1729, II.u. III. Th. 1740, Bamberg 1761, mit Kupf., ein seltnes u. theuresWerk. Für 18 Fl. wird es jetzt noch in der Gübhardtschen Buchhand-lung in Bamberg u. Würzburg angeboten. 1764 hat es ein neues Ti-telblatt bekommen. Gauhe hat wohl dieses Werk nur dem Namennach gekannt, wenigstens hat er es nureinmal im 1.TH. S.691 angeführt.
Hartungs, Zachar., Genealog. Fragmente vom I. .1667,ein Manuscript, das sich auf der Wallenrodtischen Bibliothek zuKönigsberg befindet.
Hassels, G., gcnealog. hist. statist. Almanach aufs I. 1824.Weimar 1824. 16.
Heiueoeü, I. ZVI., clo vvtcrih. tierin. aliarmngue nalion.sigillls eorunigUL usuot iwaeslantiu s^ntagnra In5l. ?raric. 1789. k.