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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Sturm auf Rom.

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nach seiner deutschen Heimat Mindelheim gebrachtwerden mußte, wo er, 54 Jare alt, am 20. August1528 verschied.

Bittere Reue befiel die Knechte, als sie wargenommenhatten, was ir Ungestüm angerichtet und wie ungerecht sieiren „Vater" behandelt hatten, aber es war zu spät, Sieschworen dem Kaiser wiederholt zu und traten unter Fürungdes bisherigen Adjutanten oder Locotenenten (Leutnants)Konrad v. Bemelberg iren Marsch auf Rom an.

Am 6. Mai 1527, einem Montag, kurz nach Mitter-nacht ließ der Herzog von Bourbon als oberster Feld-hauptmann aller kaiserlichen Truppen, die vor Rom ange-kommen waren, zum Sturm aufblasen.

Unter dem Schuze eines starken Nebels liefen dieKnechte an und zwar zuerst die deutschen, welche sichden Vortritt nach altem Herkommen auserbeten hatten.One Leitern, blos an iren Lanzen, an zusammengebundenenGarten- und Rebengittern oder noch einfacher „turnerisch",einer auf dem Rücken des andern, erstiegen sie die Mau-ern, welche alle mit Kriegsvolk und Geschüz wol beseztwaren.

„Es war ein herber Sturm, denn die Besazung ließdas Geschüz, sonderlich die Handrore, immer auf die Stür-menden abgehen, doch hat Gott merklich mit den Deutschengehalten, denn so oft sie anliefen, fiel ein dichter Nebel,der sie überdeckte und überschattete, daß die Päpstlichennicht sahen, wo der Einfall geschähe. Es haben auch etlich'Kriegsleut' gesagt und bekannt, Gott sei ihnen vorgangenim Nebel unv Hab' sie über die Mauern h in ein g ez og en.Niklas Seide nstück er, der Hauptmann, ein Allgaüer,

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