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Schlacht bei Lützen,
aufgestellt, mit welchem er Gustav Adolf aus Bayernherausmanövrirte. Glücklich hatte er ihn in die sächsischenLänder gelockt und hoffte, da es zu wintern begann, ihnnun dort bis zum kommenden Früjare festzuhalten. Deß-halb entließ er auch den v. Pappenheim mit seinen Re-gimentern. Kaum aber war dieser fort, als Wallensteindie Absicht des Schwedenkönigs, von der Abwesenheit des ge-fürchteten Reitergenerals Vorteil zu zieen und den Ge-neralissimus zu einer Schlacht zu zwingen, merkte.
Durch Eilboten ließ der Friedländer die Pappen-heimer zurückrufen und stellte sich bei Lützen selbst inSchlachtordnung.
Am 15. November 1632 gegen 10 Uhr Morgens,als s ich der Nebel eben ausgezogen hatte, griff GustavAdolf an. Die schwedische Reiterei traf auf die kaiserliche,warf sie und wurde wieder geworfen. Der König will ihrHilfe bringen. Nur von dem Herzog von Lanenburgund zwei Edelknaben begleitet, sprengt er zur Reserve. Dahört man ganz nahe einen Soldaten rufen: „Auf den schieß',das muß ein hoher sein!" Und ehe der König sich um-wendet, stürzt er von einem Schuß durch die Schläfe todtvom Rosse. Er war in seiner Kurzstchtigkeit etwas zu nahean einem kaiserlichen Regiment vorüber geritten.
Sein Tod wird unter den Schweden ruchbar. Miterneuter Wut stürzen sie sich auf den Feind.
Da — es ist 2 Ur Nachmittags — erscheint Pap-penheim mit vier Kürassier-Regimentern auf dem Walplaz.
„Wo kommandirt der König?" ruft er und sprengttollkün voran. Er will ihn persönlich treffen. Nicht weißer, daß der König schon gefallen — im nächsten Augenblickfällt er selbst.