Lciningeii und Lercheufeld.
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im Mannsstamm erloschen. Ein Tochterson desselben, Frie-drich II. Graf v. Saarbrücken nam Wappen und Namenseines genannten mütterlichen Großvaters wieder ans, undvon ihm stammt alles noch Lebende dieses edlen Hauses ab,das 1444 vom Kaiser die Würde und den Titel einesLandgrafen und 1779 in vorliegendem Zweig den Reichs-fürstenstand erhielt.
Für seine im lüneviller Frieden 1803 verlorenen jen-rheinischen Besizungen erhielt L. andere im jezigen bayer-ischen Franken und in Baden, wo es gleichfalls zu denStandesherren gehört. Die Residenz Amorbach in Un-terfranken war ehemals eine große Abtei in der gleichna-migen Stadt.
Das Haupt der Familie ist gegenwärtig Fürst Ernstz. L. (geb. 1830), welcher mit einer Prinzessin von Badenbis jezt nur eine Tochter erwarb. Seine GroßmutterViktoria, geb. Prinzessin von Sachsen-Kobürg, heirateteals Wittwe den Herzog Eduard von Kent in England undwurde von ihm Mutter einer Prinzessin, welche dermalenals Königin Viktoria auf dem Trone von England sizt.
Das Stammwappen des alten Hauses zeigte in Blaudrei (2, 1) silberne Adler; die zweiten, jezigen, Leiningenhaben als heraldisches Beizeichen irer Kadetschaft einen rotenSteg oder Turnierkragen beigesezt.
16) Graf von Lercheufeld zu Köfering. Ueber Her-kunft und Alter dieses ansenlichen Geschlechtes ist nament-lich in neueren Adelswerken manches Irrige oder wenigstensUncrweisliche zu finden. Dazu-gehört vor Allem die An-gabe, als seien die jezigen Grafen von Lerchenfeld identischmit jenem gleichnamigen Geschlechte, das im XI—XIII. Jar-huudert unter den regensburgischen Ministerialen er-