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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Die Waldboten.

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zu den gräflich s p o nh e im'schen Basallen gehört zu habenscheint. Der Name Waldbott ist ein AmtSname, der ent-weder von Gewalt und Bote, wie das gewönlich geschiet,oder von Wald und Gebieter abgeleitet wird. Es gabviele alte Geschlechter, welche diesen Amtsnamen fürten, undu. a. kommt schon 1093 in einer bambergischen Urkundeein ^.äslolcl äs sririt? vor, dessen

Geschlecht zu den Ministerialen der Grafen von Orla-mnnde gehörte. Daß das Waldboten-Amt aber unter dieerblichen zälte, beweist weil der Name sich auch nach Er-loschen des Amtes noch in manchen Familien forterhaltenhat. Der Name Bassenheim rürt von dem Schloßegleichen Namens unterhalb Koblenz her. Der Schild derBassenheim ist zwölfmal von Rot und Silber geständert,und der nichtheraldische Leser wird sich das Bild am deut-lichsten als das' Rad einer Windmüle mit 6 Flügeln vor-stellen. Als Helmkleinod und als Schildhalter fürten dieBassenheim Schwanen, und kann dieß erlauchte Wappen anden Steinpfeilern des Umfassungsgitters des ehemaligen PalaisB. in München fleißig bemerkt werden. Die Bassenheimsind 1638 Freiherrn und 1722 Grafen geworden, und zälenunter ircn Vorfaren auch einen Fürsten des hl. röm. Reiches,einen Bischof von Worms, Franz Emmerich V.Bassen-heim 167983. Wegen solcher Auen Pflegen sich die betr.Familien für ganz illustre zu halten und es könnte auch einGrund dafür sprechen, wenn nicht die Geschichte uns sagte,daß höchst selten Verdienste, meistens Geld und Betterschaft,diesen geistlichen Walfürsten zum Trone verhelfen haben.

Dem Geschlechte ist ferner noch eine Ere tviderfaren,dergleichen weder vorher noch nachher einem ZweitesPassirt. Es wurde nemlich auf dem General-Capitel des