Wichmannshausen — Wickede. 733
I. 1804 den preußischen Adelst,erneuert.
, Wichmnmishauseil. Einesächsische Familie, von der Ge-org Gabriel, sächsischer Kammer-und Bergrath, welcher im I.1720 starb, im 17. Jahrhund,nvbilitirt wurde. R. Fr. vonWichmannshausen, Denk- undThränenmahl seines Vaters I.G. von W., k. pohln. u. churs.Geh. K. Raths ?c. 1750. I'. Zcd-ler, 66. Bd. 1676. u. folg. ausschriftlichen Nachr.
Wichmanstorff, Wichmamskorp. Ein uckermärk. Geschl.,das seit dem Jahre 1320 vor-kommt, aber 1630 ausgestorbenist. Grundmann, 64.
Wichsenstcln. Ein fränki-sches, im Rittercanton Gebürgincorporirtes Geschlecht, davonauch einer im I. 1668 Domherra. der Mctropolitankirche zu Mainzgewesen ist. Biedermann, G.Tab. 377 — 80. Von Meding,III. N. 946. Salvcr, 146. Tab.16. N. 61. Tab. 20. N. 76. u.S. 269. 402. 403. 423. 429.Siebmachcr, I. Th. 103. N. 11.Zedler, 66. B. 1680.
Wichtenbcck. Blos eine Wap-penbeschreibung, ohne Angabe d.Vaterlandes dieses Geschlechtsgiebt von Meding, II. Th. N.971.
Wicka Gr. von Wickburgu. Rcinegg. 1) Ein altes ur-sprünglich lothringisches, nachherschweizerisches Geschlecht, das d.tyrolischen Ritterstand einverleibtworden, und aus dem der k.oberöstreichische Kammerrath Jo-hann Franz mit dem Pradicatvon Wickburg und Neinegg im
Jahre 1683 in den Grafenstanderhoben wurde. Allgem. histor.Lexik. Zedler, 66. B. 1687. —2) Der K. Leopold ertheilte denBrüdern Ferdinand Carl, östr.Hofkammerrath und SiegmundFranz, Domherr in Basel, den30. Novbr. 1696 die Grafen-würde. R. von Lang, 93.
rvickede, rvykede, rvick-hende. Stammen aus der Gras-schaft Mark in Wcstphalcn, sindauf Turnieren und in Nitterstu-ben aufgenommen, in Stifter auf-geschworen, und erbten nach Ab-sterben der von Asseln die Burgund Güter zu Asseln, nahe beiWickede, nicht weit von Cölln.Daher führten sie auch derenWappen und Namen, im 14.Jahrh, sie ihr angeb. Wapp. (wie esim Siebmacher, II. Theil. 121.N. 10. unter den niederrheini-schcn steht) und nahmen einenAdler in das Schild mit auf.In Urkunden kommt zuerst imJahre 1226 Eberhard von W.als Zeuge vor, Peter de W. imim Jahre 1243 als Castellan,oder Burgmann v. Schloß Mark,im Jahre 1461 ein Eberhard v.W. mit seiner Gemahlin Lyse v.der Neck, im Jahre 1446 Die-derich von W., Stulhcrr der 9Vehmstüle der Freigrafschaft Brü?uinghauscn. Schon im Jahre1073 ließen sie sich nebst vielenandern Edelleuten in Dortmundnieder. Diese veränderten schonihr Wappen, und führten einengeschachten Balken. Bei ihnenkehrten die K. Karl IV. (1377)und Siegmund (1429) ein, dasie z. Generalcapitel der Vehmenach Dortmund reisten, Eine