Werthenpreis
aus dem der erste gewisse Graf,Popo, im I. 1300 vorkommt,dessen Abkömmling in der 8tcnGeneration, Michael V. im I»1666 den I4tcn April als derLetzte seines Geschlechts starb.Seiner Gemahlin, (CatharincnsGrafin v. Stollberg) SchwesterAnna, vermahlte sich an LudwigGrafen v. Löwenstcin, an welchedie Grafschaft W. durch Erbrechtübcrgieng. Man vergleiche obenS. 06. und f. den Art. Löwen-stein, I. G. Gönne, einige Ver-besserungen des Geschlechtsregi-stcrs der alten Grafen v. Wert-Heim in Biedermanns Tabellen,in den erlangischcn gel. Anzei-gen, 1749. N. 17. Zedler, 19.B. 241. 66. B. S. 690 — 96.Biedermanns Grafen, Tab. 176— 77. Dessen Fürsten. S. 3.Hübncr, II. Tab. 366. Burgcrm.G. n. N. Saal. 72. 166. 229.Bucelin, Eerm. saov. et >)vot.Salvcr, 222. 229. 233. 236.247. 261. 267. 260. 261. 266.Hönus coburgische Hist. I. Bd.49. II. 91. Hübner, polit. Hi-storie. 7. Th. S. 173. Sagit-tar, gleichen. Hist. 184. 361.Von Falkenstcin, ^nnal. IVoi-ck-^av. p. 224. kitterslausü 'Hab.gen. paA. 92. Vastovii Vrau-von. reck. p. 173. König, I.Th. 892. III. Th. 271. Lucä,Grafens. 732—748. HartmamNische Samml.
Werthenpreis. Carl Ant.von W., erhielt im Jahre 1747die Erlaubniß, sich von Mayer-hofcn und W. schreiben zu dür-fen. von M. E., 490.
Wertheril. Ehedem Wertc-den, Wertede, auch zuweilen Wer-
— Werther«. 7Z3
der, aber von d. oben S. 717.aufgeführten ganz verschieden. Diesses herrliche, fmherlljche, undzum Theil gräfliche Geschlechthat in Sachsen, besonders inThüringen mehrere Herrschaftenund Güter, als Weichlingen, Wer-thern, Frohndorf, Wiche, Brü-cken, Neunheilingen, Kroppen,Kleiudallhausen ?c. Ihr ehe-maliges ohnfern dem Harzwaldegelegenes Stammschloß Werthernsoll K. Karl der Große einemgewissen Ottobald geschenkt, undihn zu einem Herrn von W. er-nannt haben. Hcrrmann v. W.,(der Wachsame) erhielt im Jahre1086 vom K. Heinrich IV. dasReichs- Erb-Kammer-Thürhüter-Amt mit ansehnlichen Gütern,als ein unmittelbares Reichslehnfür sich und sein Geschlecht, wo-bei auch das Wappen vermehrtwurde. Dem Freiherrn Johannvon W., dem Gerechten, bothK. Maximilian I. im I. 1609und dem Freiherr» Philipp demKlugen, K. Maximil. II. undRudolph II. die Grafenwürde an,beide aber schlugen sie aus. Dersächs. wirkliche Geheime - RathGeorg, wurde den 12ten Augustim Jahre 1702 vom K. Lcop.I. in den Reichsgrafenstand mitdem Pradicat Hoch- und Wohl-geboren erhoben, und s. Wap-pen dabei vermehrt, was auchdem Georg Wilhelm am 20stenFebruar 1706 vom K. JosephI. zu Theil wurde. Eiue preu-ßische Anerkennung dieses Gra-fenstanbes erfolgte rücksichtlich je-nes am 6ten März im J. 1703.Nachrichten über dieses Geschl.finden sich: I. In gedruckten46 *