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Georg Florian Erasmus, Sohnedes Kämmerers und Tranchicr-meisters am baierischcn und kvll-nischcn Hofe, wurden im Jahre1692 den 10ten Decemb. in d.Freiherrcnstand, Helena Elisab.von L. am 6ren September imJahre 1703 in den dän. Gra-fenstand, der dänische Kammer-herr Friedrich Ludwig von V. d.28sten März im Jahre 1776 inDänemark nationalisirt, der Con-ferenzminister, Oberstallmeister,Landvoigt ?c. aber den 1. Märzim Jahre 1790 vom Ch. KarlTheodor in den Grafenstand er-hoben. Auch haben sie im Me-klenburgischen das Erbmarschall-amt besessen. Klüver, S. 654.Dienemann, Nachr. 341. 391.Micräl, tlniig. 1^. VI. p.382. Gauhe, I. 1959. Zedler,48. B. 1146—49. R. von L.,87. und f. Dänisches Adclsler.II. Th. 351. Tyroff, II. Bd.Taf. 223. Lüdersens Samm-lung.
Viernberg. Ein im lotenu. 14. Jahrh. in Deutschl. bekann-tes Geschlecht. Zedler, 48. B.
1161.
Vierrad cn, Vierrade, Vie-raden. Eine gräfliche Familie,welche sich Gr. zu Hohenstein,Herren zu Mcrraden geschrieben,und deren Grafschaft nach ihremim Jahre 1609 erfolgten Aus-sterben an Brandenburg Schwebtheimgefallen ist. SpangenbergsAdelsspiegel. Zedler, 48. Bd.
1162.
Viertler von rveydach.Der niederöstreichische Landschafts-Rentmeister, Johann Thaddäus
^ Vieselbach.
V., wurde im Jahre 1783 in d.Reichsadelstand mit Edler vonW. erhoben, von M. E., S.479.
Vieselbach, Viselbcche,IVesclbeche. Daß in Thüring.eine Grafschaft dieses Namensgewesen, zu der 18 Dorfschaftenv. Falkenstein gerechnet werden,ist bekannt, aber da sich in Ur-kunden keine Grafen d. Namensgefunden, so laugneten Mehrereund besonders Dominicus in s.Erfurt, II. Th. 244. deren Exi-stenz eben so wie die der Gra-fen von Tonndorf u. Mühlberg,von welchen letztern jedoch dasGegentheil dargethan werden kannu. zum Theil geschehen ist. Frei-lich wird nur ein Graf v. Wc-selbeche im Jahre 1234 in eini-gen erfurter Chroniken aufgeführt,von welchem Andere behaupten,daß dies ein Graf von Gleichengewesen, der damals das SchloßViselbach besessen, und sich da-von geschrieben habe. Siebma-cher, hat in II. 22. N. 3. einWappen von den Grafen v. V.,das ein Schild und auf dessenHelm einen Adler hat, u. dies istdasselbe, was auch im Falken-stein, a. a. O., 921. im Holz-schnitt steht; es bleiben aberhierbei noch manche Zweifel überseine Aechtheit übrig, so wie dieFrage: wer war Wachmund deViselbeche, welcher in einer glei-chenschen Urkunde vom I. 1259beim Sagittar a. a. O. S. 85.vorkommt. Sagittar, gleich. Hist.S. 49. Zedler, 48. Bd. 1819.Von Falkenstein, thüring. Chron.II. Bd. 915. Mein Archiv fürGleichen. I. B. 187.