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2 (1826) L - Z
Entstehung
Seite
381
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Schauenfuss

schlecht. Von Hattstein, II. 306.und folg. 2) Hans Rein-hard und Christoph v. S., wur-den den 31stcn December 1650in den Freiherrenstand erhoben.

Schaueufuss. Diese sind zuWildenau in Stcycrmark begü-tert. Schmutz, III. 468.

Schauer. Diese besaßen Heg-genbcrg in Stcycrmark. Schmutz,III. 468.

Schauer von Schröben-seid. Der Oberstwachtmcister u.Commandant des böhmisch. Re-gicrungs - Departements, wurdeim Jahre 1808 mit obigem Zu-namen geadelt, v. M. O., 256.

Schauiuberg, Schau,u-burg. Da diese mit d. v. Schaum-burg , Schaucnburg, Schaumbcrg,Schaunberg, Schawcnburg, jagar mit den von Schönbcrg oftverwechselt worden sind, so istes schwer, dieselben ganz gehö-rig zu unterscheiden.

Schauinberg, Schaue»'/bcrg. Ein uraltes turnicr-, rit-tcr- und stiftsmäßiges, zum ehe-maligen Rcichsrittcr-Canton Ge-bürg und Rhön-Werra gehörigesGeschlecht, aus welchem 2 Car-dinale, 3 Reichsfürsten, 5 Dom-dechante und 19 Domherren aufd. Bißthümern Bambcrg, Würz-burg und Eichstadt, wo sie mitdem Erbkämmcrcramt des letzt-gedachten Bißthums belichcn sind,erwählt worden, und von wel-chem Rudolph, Freiherr v. S.schon am 2ten Turnier im I.S42 zu Nothenburg Antheil neh-men durfte. Veit Ulrich v. S.,hatte im Jahre 1566 seine alt-väterlichen Stammgüter, Tum-

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dorf und Rügheim ?c. dem ge-summten Geschlechte von S. alseine Ganerbschaft überlassen, aberzu mehrerer Versicherung d. Un-veräußerlichkeit sie dem "HochstiftWürzburg zu Lehn aufgetragen,was dem Kaiser so wohl gefal-len, daß er ihr das Prädicateines Burggrafthums, und demjedesmaligen Vorstand derselbenden Titel eines Burggrafens bei-legte. Es hat sich dieses Ge-schlecht in Franken, Sachsen,in d. Rheinlanden u. im Voigt-lande sehr ausgebreitet, u. blüh-ten 16 Hauptlinien zu gleicherZeit, davon aber die mehrstenerloschen sind. Nur die vomKarl zu Gereut abstammende Des-cendenz, die sich durch seine bei-den Söhne Georg und Michaelwieder in 2 Theile theilte, istin zwei Nebenlinien noch übrig.Des ältesten Sohnes, Georgs,Abkömmlinge siedelten sich in Bai-ern an, und bildeten zu Treuen-stcin eine eigene neue, Neuenge-reut genannte Herrschaft. IhreNachkommen sind aber alldorttheils gegen das Ende des 17.Jahrhunderts ebenfalls erloschen,theils nach Franken wieder zu-rückgegangen, und auch da, mitHeinrich Gottfried, Abt des eid-lichen Benedictiner-Stiftszu Sieg-burg im Hcrzogthum Bcrg imJahre 1733 erloschen. Die Nach-kommenschaft des Michaels zuGereut hat 2 Stammväter zahl-reicher Nachkommenschaft. Gründ-lichere und vollständigere Nach-richten, als in nachben. Werkenund Schriften, nämlich in:-schings Erdbeschreibung, III. Th.2. B. 1882. nach der 5. Aufl.