Kranch —
ster Thomas K., wurde im I.1791 mit dem Beisatz von R.nodilitirt. v. M. E., a. a. O.
Kranä), Kranich v. Kirch-heim. Eine alte rheinländ. Fa-milie, die sich in die kirchheim-und geispitzheimische Linie theilte.Humbracht, Tab. 250. Gauhe,I. 331. Schannat, fnldaischcrLehnhof, 118. Siebmacher, l.Th. 130. N. 10. V. Meding,III. N. 441. Sinap, I. 547.
Kranewittcr r». Auwald.Der Jnspector, Pfleger u. Land-gerichts- Verwalter zu Frcistadt,Johann, wurde im I. 1720 m.dem Beiworte von A. in denReichsadelstand erhoben, von M.E.. 347.
Kranichberg, vorher Cra-nichperg. Deren Stammschl.gleiches Namens ist in Nieder-Oestreich gegen die steyermark.Grenze gelegen, und kommenschon in Urkunden von 1071vor, starben aber mit Veit vonK. im Jahre 1510 aus. Gr. v.Wurmbrand, Eoll. geueal. Inst,toi. 48. Wißgrill, V. 268 —275.
Kranichfeld, Cranichfeld,Krannichfeld. Ein thüringi-sches ansehnliches Geschl. , des-sen Stammvater Wolfer I., imJahre 1140 gestorben seyn soll,im I4ten Jahrhundert ausstarb,und dessen Wappen den HerrenReuß von Plauen dem ihrigenbeizufügen, v. K. Ferdinand I.erlaubt wurde. Auch werden siemit unter den schlcsischen Adelgerechnet. Bei d. zwischen Arn-stadt und Jena gelegenen Stadt-chen Kranichfeld liegen zwei ih-rer Schlösser, deren eins jetzt d.
Kranstorfer. 697
K. von Preußen, das andere m.Zubehör dem H. von Gotha ge-hört. Aus dem Mscpt. des C.Sagittar, Gesch. der thüringisch.Graf- und Herrschaften, ist dieGeschichte der thüringischen Herr-schaften Ober- und Nicderkranich-feld in ( Klotsch u. Gruudigs)Samml. vermischter Nachr. zursachsischen Geschichte. VIII. B.296 — 343. befindlich. Sagit-tar, Historie der Gr. Gleichen,260 — 59. Albini, werthecnscheGesch. 65. Siebmachcr, U. Th.36. N. 12. Von Meding, III.N. 442. Sinap, I. 547. Gau-he , II. 589. und folg. Einevollständige Genealogie besitztein ungenannter Verf. der hist.Scizze von der Ober- und Un-ter-Herrschaft Kranichfeld, in d.allgemeinen thüring. Vaterlands-kunde, 1823. 5l. St.
Kranichsfeld. Finden sichin T. schon' bei den Turnierenim Jahre 996 und 1024, undkommen noch 1313 zu Oelß inSchlesien vor. Sinap, 5-11.
Kranichstaedt. Ein schle-sisches Geschlecht, das vordemKranchel geheißen, vom K. Ru-dolph II. aber bei ihrer Nobili-tirung obigen Namen erhalten.Sinap, 547. II. 749. V. Mrding, III. N. 443. Gauhe, II590.
Kranstorfer. Oestreich», rvom König Ferdinand I. am 20December im Jahre 1532 geadelt, und mit unter den niederöstreichischen Landmanns -Geschlohne Jahrzakk aufgeführt, vo>dem aber außer der Wappcnbeschreibnng Wißgrill, V. 275. nuwenig vorbringt.