Friedrich — Frieß.
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Friedrich von Friedrichs-tdal. Ignatz Friedrich, Guts-besitzer in Mahren, wurde i. I.1812 Ritter, von M. O., S.III.
Friedrich von Schweren-kainpf. Der östreichische Ritt-meister Joseph F., wurde 1820mit dem genannten Zusatz ge-adelt. v. M. O., S. 186.
Friemo.r, vrimar. Einthüringischer Adel, dessen Stamm-sitz das gleichnamige Dorf dreiStunden von Gotha gelegen, u.der zwischen 1313 u. 1397 vor-kommt. Brückners Samml., II.Th. 2. St. S. 7. 19. u. f. 5.St. 27. 6. St. S. 12.
Fricincl. Ein durch Civil -und Militär - Dienste sich Ber-dicnstc erworbenes schlesisches Ge-schlecht. Sinap, II. S. 629.
Frieinersdor gen. Ruy-fold. Eine im Jülichischcn undKolnischen aufgcschworene, nie-dcrrheinische, in diesem Großher-zogthume aber ausgestorbene Fa-milie, welche dem Wappen nach,gleiches Ursprungs mit den vonMetternich gewesen zu seyn scheint.Robens, i>. S. 242. m f.
Fries, Friese, Friesen. 1)Alte Patrizier aus der Schweiz,wurden 1752 in den erblandi-schen Reichsritter- , den 15tcnDecember 1762 in den Reichs-freiherren- und den 6ten April1783 vom K. Joseph II. in denReichsgrafenstand erhoben. Siesind in Steycrmark und Ober-sachsen seßhaft. H. Wilhelm!,friesischer Stamm in einer Hoch-zeitspr. Leipzig, 1651. 4. Dcss.(loelmn stellalum i^iamnng1659. A. W. B. von Uechtritz,
diplomatische Nachr., I. Th. S.67—71. Gauhe, 1. S. 429— 35. II. S. 303 — 307. Ko-nig , III. Th. S. 393 — 416.N. g. Handb., 1777 S. 206. u.1778. S. 206. Tyroff, 82. V.Schvnbcrg, II. S. 1—13. Schmutz,I. S. 421. u. f. - 2) Einadliches Geschlecht in Steycrmark,von dem Schmutz a. a. O., S.422. nur ein einziges Mitgliedvom Jahre 1690 aufführt. —3) Der Fcldmarscball-Lieutenantund Commandant zu Landau,Heinrich Freiherr von Friese, w.im Jahre 1702 Reichsgraf, vonM. E., S. 14.
Fricsenhausen, Frcsenhau-sen. Ein altes lippisches Ge-schlecht, das noch die Stamm-hauser Maspe und Belle besitzt.Zweiter Nachtr. zum neuen ge-nealogischen Handbuch, S. 9.Gauhe, I. S. 432.
Frieß. 1) Diese Familie wareins der rcgimcntsfahigen Ge-schlechter der Stadt Mühlhausenin der Schweiz, welche v. K.Joseph II. den 31sten Januar1775 in den Neichsritterstand,und den 5ten April 1783 derum die östreichische Monarchiesehr verdiente Johann v. Frießin den Grafcnstand erhoben wur-de. Eben dieser hatte nachher i.Kanton Altmühl 2. Herrschaftengekauft, weshalb er in d. frän-kische freie Rcichsritterschaft auf-genommen wurde. Auch wurdeim Jahre 1758 der östreichischeCvmmerzicnrath Johann F. no-bilitirt. Leupold, S. 345 — 47.Wißgrill , III: S. 102— 105.v. M. O., S. 18. u. 50. vonM. O., S. 111. u. S. 186.—