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1 (1825) A - K
Entstehung
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258
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268 Dahlberg Dalberg.

Dahlberg. Ein von armen

Eltern geborner Schwede, NamensEhrich D., schwang sich aus sei-ner Dürftigkeit bis zum schweb.Fcldmarschall und Reichs-Grafenempor, starb 1703, und hinter-ließ ein Kupfcrwcrk bctit. 8ns-cia antigua et bocllsrna ohneText. Leidenfrost, historisch bio-graph. Handwörterb., II. Th. S.173.

Do.hldorf. Ein niedersach-sischcr Adel. Pfefsi'nger, braun-schweigische Historie, II. Th. S.606. Gauhe, I. S. 298.Dahin, Dham von der.

1) Eine uralte niedcrlausitzischeFamilie, die auch in Schlesienansessig war. Sinap, II. S.574. u. f. Gauhe, I. S. 300.

2) Die von Dahmcn in der ab-lieben Cirkel-Gesellschaft zu Lü-beck. Sicbmacher, III. S. 193.N. 3.

' Dahsc. Ein schlesisches Ge-schlecht, das im Glogauischen seß-haft war, dessen Stammh. wahr-scheinlich das gleichnamige imHerrnstadtisch - Wolauisch. gelegenist, und das wahrscheinlich mitdem der unten vorkommend. Ta-stn ein und dasselbe ist. Luca,S. 1040. Sinap, II. S. .674.

Daisen. Ein pommerischcsGeschlecht. Micral,>S.478. Sieb-macher, III. S. 160. N. 4. V.Mcding, III. N. 147.

Dörfer von Sylbach. DerHofrath Carl D. v. S., wurdeim Jahre 1800 Freiherr, v. M.O.. S. 44.

Dalberg, Dalburg. NichtDahlberg; "in den älteren Urkun-den Kammerer von Wvrms, ge-nannt Dalberg, ncuererZeit, Frei-

herren von Dalberg, Kammerervon Wvrms. Seit undenklichenZeiten hatten dieselben das Erb-kammerer - Amt des HochstistsWorms. Eigentlich sind beidevon einander ehedem verschiedengewesen, bis ein Fraulein v. D.einen Kammerer von WormS hci-rathete, und diesem den NamenDalberg und Güter dieser Fami-lie zubrachte. Ihr Geschlechts -Alter ist eins der höchsten des t.Adels, und ihre Prärogativen sinddie ausgezeichnetsten, z. B. dasyrivilscssuin sxonalloliiti, das cksum, svosancko «ulzclllo.^, das,daß bei jeder ehemaligen Kaiser-Krönung der kaiserliche Heroldausrufen mußte: Ist kein Dal-berg da? worauf der anwesendeDalberg seine Kniee vor dem Neu-gekrönten bog, und von ihm d.Ritlerschlag als erster Ncichsr.erhielt, welchen dalbcrgisch. Ritter-schlag und welche Ceremonie auchnachher Napoleon für ein Attri-but der französischen Kaiserwürdeerklärte. Die Ectenbergische Li-nie in Baicrn wurde v. K. Fer-dinand III. den 6ten April 1654in den Freiherrenstand erhoben.R. v. Lang, Suppl. zum A. d.K. B., S. 37. u. f.; und derFreiherr Friedrich Carl von D,,erhielt im Jahre 1810 den Gra-fenstand m. dem Zusatz v. Ostciu.v. M. C., S. 11. Der ehema-lige erfurter Statthalter wurde1803 Fürst Primas, endlich im

1. 1810 Großhcrzog v. Frank-furt, welche Herzogswürde mitihm aber im Jahre 18l6 abgicng.Bucelin, II. ?. I'vl. 70. 8es>.

2. p. 103. b. III. y. 261. Hum-bracht, Tab. 1316. V. Hatt-