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1 (1825) A - K
Entstehung
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203
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Bülzingshausen Bünau.

hoben worden: 1) Friedrich Wil-helm Freiherr v. Bülow, K. Pr.General der Infanterie, Siegerin mehreren Schlachten und Ge-fechten, namentlich bei Dcnnc-witz, ward mit einer Dotationin Gütern an Werth 200,000Rthlr. pr. Graf am 3. Juni 1314.,mit dem Beinamen von Denne-witz. 2) Friedrich Lud. Vic-tor Hans von Bülow erhielt alsFinanz-Minister am 17. Jan.1816. die pr. Grafenwürde. Erwar 1808. Finanz-Minister desKönigrcichsWestphalcii, und wurdewestphälischer Graf, nahm seineEntlassung und ignorirtc d. Gra-fenstand. Das ihm als westph.Graf ertheilte Wappen ist völligabweichend von dem, welchesihm als preußischen Graf verlie-hen worden. Beehr, S. 1606.Dankwerth, Bescbr. von Schles-wig. S. 17. Dänisches Wap-penbuch. Gauhe, I. S 207216.Hennings Gcneal. Köhler, vonErlandhofämtern. S. 103. u. f.Nachmessungen und Notizen übereinzelne Familienglieder ders. giebtKüster, U. II. ^ccoss. Izibllollr.Lranclonlz. 8. 60. 62. V. Me-ding.I.N. 126127. III. S. 824.Micräl, S. 474. ScisertsAhnent. II. Th. Siebmacher, 1.S. 167. N. 12. Schröders Pa-pist. Meklcnb. S. 643. 616.1160. 1209. 1293. 1476. Pfef-finger, Hist. des braunschwcigi-schen und lüneburgischcn Hauses,S. 181189. II. S. 207. 224.Gottfr. Graf von Bülow mitKupfern und vielen Urkunden ver-sehene, historisch genealogische u.kritische Beschreibung,des edlenfreiherrlich- und gräfllichen Ge-

schlechts von Bülow. Neubran-denburg, 1780. Enthalt die Un-tersuchung des Wappens, Gc-schlechtsnamen, und 10 genealo-gische Tabellen, historisch erläu-tert mit einem Urkunden-Buche,das vom I. 1231 angeht. Sehrmühsam ist diese Arbeit. A. t.Bibl. 62. B. S. 2223. Einemit vielen Zusätzen vermehrte Aus-gabe wurde angekündigt, ist aberwohl nicht erschienen. I.

H. Schnobels Beitr. zu d. vonBülow. Bcschr. des Geschlechtsv. Brülvw; in Bernoullis Samml.kurzer Reisebeschr. VI. B. S.443 460. 1782. DerVizepräsident von Hoinfhausen zuGüstrow hat 1722. eine Nach-richt von diesem Geschlechte aus-gesetzt, die noch im Manuskript ist.

Bülzittgslebcn, Bilgingssleben. Em altes braunschwei-gischcsundthüringischesGcschlccht,dessen Stammsitz wahrscheinlich indem zwischen Frankenhausen undWcißensce gelegenen Dorfe die-ses Namens gewesen, und wel»chcs unter andern schon in dem13. Jahrhundert in Ganglof-sömmcrn vorkommt. Sicbmacher,

I. S. 183. N. 9. Wolfs eichs-feldisches Urkundcnbuch, S. 20.

Bünau. Alt und weit ver-breitet ist diese adliche, sreiherr-liche und zum Theil, (nämlichseit 1742 in der steuselitzer Linie)gräflichc^Gcschlecht, das in Böh-men, Sachsen, in der Lausitz,Hessen, Franken, in Holland undSchweden begütert gewesen, undzum Theil noch ist. Ursprüng-lich theilte sich dasselbe in dieböhmische und sachsische Linie;von ersterer ist nur noch die gräs-