Bielcke — Bieschin.
141
Bielcke. Schwedische» mit demkönigl. Hause verwandte, auchzum Theil in sächsischen Dien-sten gestandene Freiherren. Gau-he Anh. S. 1373 — 78.
Bielde. Eine schlesische Fa-milie, die im neißischen Fürsten-thume besonders ansaßig war.Sinap, S. 263. Siebmacher, 1.Th. S. 52. N. 3.
Vieleck v .Bielenberg. Einevom K. Leopold I. am 20. April1661 geadelte, und am 17. Mai1687 in den alten Ritterstanderhobene Familie.
Bielefeld. Im I. 1748 den23. April erhielt der Legations-Rath und Prinzen-GouverneurJac. Friedr. B. den preußischenFreiherrnstand; die Familie erloschmit dem Erwerber.
Bielin. Eine grafliche Fami-lie, deren Stammschloß und Städt-chen gleiches Namens im lcutmc-ritzer Kreise gelegen gewesen, dasjetzt den Fürsten von Lobkowitzgehört. Gauhe Anh. S. 1379.
Bielinsky. Eine sehr alteböhmische zuletzt gräfliche Familie,die von den v. Pruskow abstam-men soll, und die sich in Preußenund Pohlen niedergelassen hat.Hartknochs Preußen, S. 463.Gauhe Anh. 1378 u. f.
Bielsky. Anton B. wurdeim I. 1778 galizischer Graf. v.M. E., S. 9.
Bielsky v. Billy. Ein ober-schlesisches Geschlecht, aus wel-chem Adam v. B. vom K. Mat-thias den Ritterstand erlangt.Sinap, II. S- 626.
Bielstein, Graf v., an derWerra. Gebhardi histor. geneal.Abhandl. III. Th. S. 98 — 112.
Bienefcld von IVallensee.Oer östr. Hauptmann Wilhelmv. B. wurde im I. 1814 Frei-herr. v. M. E., S. 46.
Bicnenthal. Eine der Gesell-schaft Frauenstein einverleibte ad-liche Familie zu Frankfurt amMain. N. gen. Handb. 1777.S. 193 u. 1778. S. 262. Nachtr.II. S. 136.
Biener von Bienenberg.1) Philipp Anton, seine Schwe-ster Theresia Emercntia und sei-nes Bruders Kinder Carl Franzund Maria Abundantia B. wur-den im I. 1764 mit dem Zusätzev. B. geadelt, v. M. E., S.246. — 2) Wegen geleisteterMilitärdienste in der östreich. Ar-mee wurde dieses Geschlecht imI. 1769 in den Mittelstand erho-ben. v. M. O-, S. 100.
Bienzcnau, Benzenau,Pienzenau. Eine uralte adliche,nachher sreiherrliche Familie inBaiern, die das Erbmarschallamtim Stifte Freisingen besitzt. Bu-celin. Gauhe, l. S. 106.
Bieren. Ein magdebnrgischesund märkisches Geschlecht, dasvielleicht mit den Biern Schenkvon der Quast ein und dasselbeist. Gauhe, I. S. 106. Sieb-macher, I. S. 176. N. 1.
Biermann v. Bttenberg.Der Oberamtsrath und Obervoqtim Vorderöstreichischen, Joseph B.wurde im 1.1794 mit dem Zu-sätze v. E. nobilitirt. v. M. E.,S. 246.
Bieschin. 1) Ein nicht mitdem v. Biessin zu verwechselndesansehnliches Geschlecht in Böh-men, aus dem Johann PhilippB. im I. 1768 zum Freiherrn