Bergheide — Berka
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Bergheide. Ein abgegangenesmecklenburgisches Geschlecht, v.Meding, I. N. 69.
Berghcn, Bergen, Berg.Ein uraltes reich begütertes, lü-neburgisches Geschlecht, das dasErbschenken - und Erbküchen-mcifter-Amt des Fürstcnth. Lüne-burg hatte, aber am 11. Dec.1623 ausstarb. Imlrolkl^ot. proo.im;a. 1,. VI. c. 11. HvsrlrarckiHeiclanI ^unal. Lelg. I.. II. c.36. drotii ^nnal. IAH. IV. S.113. Siebmacher, I. Th. S. 186.N. 8. Köhler/ von den Erb-land-Hofamtern. S. 30 u. f.
Berghes v. Grimbcrgen.Ein bräbantischcs Geschlecht, wel-ches den Beinamen von dem Schloßund der Grafschaft Grimbergenbei Brüssel annahm, 1626 inden Grafen- und 1633 in denFürstcnstand erhoben worden ist.Lucä Fürsten-Saal. Gauhen, I.S. 89.
Berghofer. Eine aus Lies-land stammende, und nach dem30 jahrigen Kriege in das M.Baireuth sich wendende Familie.Gauhen, II. S. 69.
Verglase. Eine rügensche Fa-milie. Micrälius, S. 466. Sieb-macher, III. Th. S. 162. N. 7.v. Meding, II. N. 64.
Berglcisfeld. Johann Hein-rich Schneider B. wurde vom K.Leopold am 14. Nov. 1702 no-bilitirt.
Bergmann. Peter u. Georgin Danzig, Gebrüder, wurdenvom K. Ferdinand ^III. am 19.Juni 1647 geadelt. Die Fami-lie ist mit dem preuß. geh. RathIsrael v. B. 1743 erloschen.
Beringen. Thüringischer Adel,
dessen Besitzungen und Stamm-häuser wahrscheinlich die im Go-thaischen gelegenen Oerter Großen-Oestcr - und Wolss - Behringcngewesen, und der zwischen 1186bis 1488 vorkommt. BrückncrsSamml. III. 2. St. S. 73.
Bcringer. 1) Johann Gott-fried B., preuß. Geheimer-Natherhielt den 2. Mai 1707 cmAdels-Erncucrungs-Diplom. —-2) Leopoldine Luise Schoch undderen mit dem Fürsten von An-halt - Dessau erzeugte KinderWilhelmine Sidonie, Luise Adel-haid und Franz Adolph erhieltenunter diesem Namen am 2. Juni1806 den preußischen Adelstand.
Berka. 1) Eins der ansehn-lichsten und ältesten Geschlechterin Böhmen das 1003 vom K»Heinrich II. zum zweiten Land-stand ernannt wurde. Uebrigenshat sich dieses Geschlecht auch inSachsen, Schlesien und Polenausgebreitet, in welchem letzterenLande es sich Zoladz nannte.Auch das Erbmarschall-Amt inBöhmen hat dieses Geschlecht, demjedoch die von Ronow als Ver-wandte des Hauses Hovora im-mer feierlich widersprochen haben,Gauhen, I. S. 84. — 2) Eineehemalige, ansehnliche gräfliche Fa-milie im Weimarischen, wo ihrStammschloß dieses Namens be-findlich ist; sie ist aber in der erstenHälfte des 14. Jahrh, ausgestor-ben und ihr zwischen Weimar u.Kranichfeld an der Jlm gelegenesSchloß kam an die Grafen ».Glei-chen, nach deren Ableben aber anWeimar, v. Falkenstein thürin-gische Chronik, II. B. S. 773u. f. — 3) Eine schlesische frei-