Arnold
Arnshaug. 77
im I. 1796 vom K. wegen sei-ner 22jährigen Dienstleistung Rit-ter. v. M. O. S. 97. — 4)Der k. k. Obristwachtmeister Jo-hann Georg wurde im I. 1702wegen vieljähriger Kriegsdienstein den Neichsritterstand mit demPrädicat Edler von erhoben. Ders.— 6) Der schlcsifthe GutsbesitzerBenjamin A. wurde im I. 1727böhmischer Ritter, v. M. E. S.119. — 6) Am 6. Nov. 1741bei der Huldigung in Breslauerhob König Friedr. 11. den Kam-merherrn Benjamin v. A. in denFrciherrnstand, die Familie ist inder Gegend von Crossen u. inSchlesien angesessen. — 7) Joh.Gottl. A. Staabskapitain im da-maligen v. Gillernschen Grena-dier-Bataillon erhielt den preuß.Adelstand am 14. Febr. 1780.
Arnold v. Kervenau. Sieb-macher IV. S. 13. N. 17.
Arnold von Dobroslau.1) Der Postverwaltcr zu Grüne-berg in Schlesien Johann Arnoldin Schlesien, erhielt am 27.März 1666 den böhmischen Adel-stand, desgl. Carl Ferdinand Ar-nold von Dobroslau. — 2) DerPrimator zu Prag Carl Ferdi-nand A. wurde mit obigem Zu-satz 1726 in den böhmischen Adel-stand erhoben, v. M. E. S. 236.
Arnoult. Eine luxemburgeradliche Familie, deren eine LinieK. Karl VI. im Jahr 1716 den26. Dec. in den Freiherrnstanderhob, mit dem Beinamen vonMeiscnbourg, die andere unterdem Namen Barone von Soule-vre. Butkens 'Ura^Ii. cleLrab.'I'. II. S. 183 seg.
Arnsberg. Die Märkcr in
Westphalen an der Ruhr. v.Krohnc II. S. 392. Lucä, Gra,sensaal S. 842—62. — 2) Diebaierische Familie, die sich auchArmansberg schreibt. Siebma-cher I. S. 80. Nr. 4. Z. V. S.23. N. 6. — 2) Die elsasscrArnsperge. Siebmachcr III. S.149. Nr. 6. u. Z. V. S. 28.N. 9. — 4) Das rcichsgräflicheGeschlecht in Westphalen, dessenUrsprung sich bis zum Jahre 1070mit Gewißheit herausführen läßt.I. S. Seibertz in Ersch undGrubers Encycl. V. Th. S. 389u. f.
Arnshaug, Arnshag. Einlängst erloschenes thüringischesGrafcngeschlccht, das von der ander Orla unweit Neustadt gele-genen Burg dieses Namens be-nannt wurde. Es hatte bedeu-tende Besitzungen, als die Schlösserund Städte Arnshaug, Auma,Triptis, Neustadt a. d. Orla, El-sterberg, Pößneck, Jena, Lobda-burg, Burgau, Leuchtenburg, Kah-la u. 72 Dörfer. Es theilte sichin die Arnshaugische, Elsterbcr-gische, Leuchtenburgische, Lobda-burgische und Burgauische Linie,welche in dem 13. u. 14. Jahrh,erloschen, u. theils durch Kauf,theils durch Apertur-Fälle an dasaus Meißen kamen. Der letzteras, von der erstem am läng-sten florirenden Linie, Otto, scheintnach 1263 gestorben zu seyn;v. Falkenstein giebt ihn noch 1280als lebend an. von Falkenstein,thüring. Chron. 11. B. II. Th.IV. Kl. 1. Kap. S. 727 — 736.v. Schulthcß in Ersch u. Gru-bcrS Encycl. V. Th. S. 391.Siebmacher, II. S. 18. N. 11.