Königreich Württemberg. (König Friedrich 1.) 823
1853) hinterlassen. W.: — 1806 — ( Tyr. A. W. 1. 31.) In R., schreitendauf b. l)rb., ein g.-gehörnter s. Widder. Auf dem gekr. Helm, mit r. s.Decken, wächst ders. zw. 2 s. r. üb.-geth. Bffh. (ex dipl. cop.)
1805
17. 4. Wagner von Frommenhausen, A.*), mit ob. Präd., für Karl Fidel Anton undLudwig (+ 1817 als Grossherzogl. Bad. Obervogt), Gebr. Wagner, Besitzerdes Gutes Frommenhausen. Der Erstere erhielt ain 12. 4. 1845 den Württ.Frh. W.: Bei N. S. Württ. A. nicht ganz richtig, vielmehr (ex dipl. cop.):getheilt, oben wachs, in 4t 1 ein doppelschw. gekr. g. Löwe, mit fünfspeichigem s.Rade in den Prk., unten 2mal (in 3 Felder) getheilt, das obere Feld wiederumin 3 Theile getheilt, r. s. r. wechselnd, jeder Platz belegt mit 3 g. rechts-kriechenden Bienen, das mittlere s. Feld enthält 3 g. Bienenstöcke, imunteren s. Felde ein gr. Drb. im Schildfuss, üeber dem Schilde erhebtsich zwischen einem s. u. einem r. Flügel (sie!) der gekr. IL, mit 44 g- —r. s. Decken, aus dem der Löwe mit. dem Rade wächst.
10. 6. Moser (1. f Linie), Ren. u. Best. A. für Joh. Albrecht. Christoph M., Königl.
Württ. Kameralverwalter in Neuenburg, früher Klosterhofmeister in Steinheima. d. Murr. Er hinterliess aus s. Ehe mit Eberbardine Wilh. Sidonie Orthzwar eine Tochter u. 3 Söhne, jedoch sind diese und ihre Descendenz ver-storben, der Letzte im April 1874. — Er stammte aus dem altberühmteiiGeschlechte der Moser v. Vilsek in Schwaben, dessen Adel, mit Präd.:,,v. Filseck und Weilerberg", dem Balthasar M., llerzogl. Württ. Kammer-rath, und Bruder Valentin, als rittermäss. R.- u. erbld. A. v. K. Max II. d. d.Wien 4. 3. 1573 verliehen und d. d. Wien 3. 12. 1763 durch K. Franz I.dem Fürstl. Hessen-Kassel. Wirk]. Geh. Rath und Oberrhein. Kreisgesandten:Friedrich Karl Moser (geb. 18. Dec. 1723 zu Stuttgart, f 10. Nov. 1798zu Ludwigsburg), nebst Brüdern: Wilh. Gottfried (geb. 27. Nov. 1729 zuTübingen, t 31. Januar 1793 zu Ulm), Fürstl. Hessen-Hanau-Lichtenberg.Ober-Forstamts-Director, und Christian Benjamin (geb. 2. Dec. 1746.f 1774) bestätigt und erneuert worden war. Den Reichs-Panner- u. Frei-herrnstand, mit Titel: „Wolgeboren" u. Win. (II. Helm) erlangte durch KaiserJosef II. d. d. Wien 10. Dec. 1769 der Wirk!. Kaiserl. Reichshofrath (seil1767) Friedrich Karl von Moser (cfr. oben). Er war ein Sohn des Kgl.Dänischen Etatsrathes Joh. Jacob Moser und der Friederike Rosina, geb.Vischer: jedoch ist seine Linie wieder erloschen, (cfr. 16. 6. 1861, 3. u.17. 3. 1870 u. 10. 2. 1876). W.: In R. ein aufg. 44-hufiger, g.-gehörnters. Bock. Aus d. gekr. IL, mit r. s. Decke, wächst derselbe, (ex dipl. cop.)
2. 7. Camerer, Frh. u. A. ( publ. 4. 7. ejd.) für August Friedrich C., Kgl. Württ.
Gen.-Lieut,., „ wegen ausgezeichneter Verdienste, besonders während des letz-ten Krieges bei Anführung des Württ. Truppenkorps' - . Derselbe starb am9. 8. 1829 als Feldzeugmeister zu Rottenburg, eine Tochter und einen inRussischem Militairdienste stehenden Sohn hinterlassend. Er stammte auseiner alten Schwäbischen Familie, deren sämmtliche Mitglieder Aerzte ge-wesen waren. W. (nicht bekannt).
6. 9. Hochberg und Rottenburg, f, Frh. u. A. (unter diesem Namen) für ChristianeCaroline, geb. Alexei (geb. 26. 12. 1779, f 17. 8. 1856), seit 1798 morg.Gemahlin Sr. IT. des Herzogs Heinrich von Württemberg (geb. 1772,f 1838), nebst der bereits vorhandenen und weiteren ev. Descendenz. Eineihrer Töchter Marie erhielt am 16. 1. 1821 u. sie u. die Tochter Alexandraam 13. 11. 1825 den Württ. Grf. unter dem Namen „von Urach". W.:(1807) Ein von S. R. u. S. halbgetheilter u. gespaltener Schild, vorn beideFelder leer, hinten auf schweb, gr. Rasen eine zweithürm. r. Burg, mit b.Zinnendächern. Frhkr. mit 2 gekr. IL, mit r. s. Decken. — H. I.: 2 von
*) Die Familie behauptet, sie habe bereits a. 1656 von K. Ferdinand III. denR.-A. erhalten. Dies ist wohl möglich und ebenso, dass der Adel 2 Jahrhunderte geruhthat. Obiges Diplom aber ist mit nichten ein Adels-Renovations-Diplom, sondernpure ein Adelsdiplom. Auch in der amtlichen Publikation (im Reg.-Blatt v. 23.4.1807) ist lediglich von einem Adelsdiplom die Rede. Im Kaiser!. Adelsarchiv zuWien liegt übrigens kein Diplomsconcept. für diese Familie.
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