Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt.
I. Diplome, verliehen in Folge des dem Ludwig Friedrich R.-Grafenvon Schwarzburg und Hohenstein, Viergrafen des hl. Rom. Reichs, vonK. Joseph I., d. d. Wien 2. 6. 1710, (publ. 4. 5. 1711) unter Erhebungin den Reichsfürstenstand, ertheilten Grossen Palatinats.
Graf Albert Anton
(t 15. 12. 1710)
(vacat)
Graf Ludwig Friedrich I.
(succ. 15. 12. 1710, R.-Fürst seit 2. 6. 1710, f 24. 1. 1718).
(vacat)
Fürst Friedrich Anton
(succ. 24. 1. 1718, f 1. 9. 1744).
(vacat)
Fürst Johann Friedrich
(succ. 1. 9. 1744, f 10. 7. 1767 ohne Erben).
1948
llossmium, A. für Andreas Elias R., Univ.-Procurator, dann Prov. d. Univ. zuErlangen. Ders. war auch Kais. Hofpfalzgraf und geb. zu Halle 2. (al. 20.) 12.1708, f zu Erlangen 18. 1. 1767. W. nicht bekannt, da das Diplomconcept fehlt.
194»
6. 5. Fabel", A. für Hans Jacob F., Herzogl. Mecklenburg-Schwerin'schen Justizrath
(anerk. in Mecklenburg-Schwerin am 17. 11. 1749). W.: nicht bekannt, dadas Diplomconcept fehlt.
195»
7. 7. Simonsoii, A. für Frdr. Joh. Wilh. S., Herzl. Mecklenb.-Schwerin'schen bestallten
Hauptmann (dessen Vorfahren angeblich bereits v. Gustav Adolf v. Schwedengeadelt seien), verm. mit einer geb. v. Langermann. W.: In B. ein r.Adler, begl. von 6. s. Rosen. Auf d. gekr. H. 3. r. „Federbüsche" (wol Strauss-fedem?!) vor jedem eine s. Rose. D.: b. s. (ex dipl. cop.)
Fürst Ludwig Günther
(succ. s. Neffen 10. 7. 1767, f 29. 8. 1790).
199«
18. 10. Kessler, genannt Sprengseisen, A. für Christian Friedr. K. gen. S., Herzogl.
Sachsen-Meiningenschen Wirkl. Oberstlt., verm. mit einer geb. von Reck.1809 war (wahrscheinlich sein Sohn) Georg Iv. v. S., S.-Heining. Oberst d.Landes-Vertheidigung. W.: in B. auf gr. Drb. ein doppelschw. g. Löwe, einengebogenen abgewendeten Eisenstab (Sprengeisen, Kesselrinken) in Form einessenkrechten Flitzbogens, in den Vorderpranken ht. Auf d. ungekr. H. der