646 Herzogth. Sachsen-Heiningen u. Bildburghausen. (Herzog Georg.)
18?«
1853
24. 1.
18. 3.
1874
5. 12.
189«
13. 2.
1. 12.
Sothen (cfr. Grote Hannov. Wpb. D. 13.) obwohl eine Verwandschaft kaumnachweisbar sein dürfte — nämlich: in R. eine, das Gelenk aufwärtskehrendes. Pilgermuschel. Dieselbe auf d. ungekr. H. zw. off. r. Fluge. Hier ist demWappen noch zw. Schild u. Helm die Frhkr. und als Schildhalter: 2 s. Wind-hunde mit g. Halsband, stehend auf braun-grüner (broncener) Arabeske hin-zugefügt (sie!).
Wolf, Frh. u. A. für August W. zu Meiningen (Israelit), Hzgl. Heining. Ge-neral-Consul a. D. (lebt jetzt in Wiesbaden). W.: Gev.; 74: einwärtsgek.aufg. nat. Wolf mit (gesenkter Ruthe u.) gr. Kleeblatt schräg aufwärts imRachen in S., 2 /ä: 3 r. Schrb. in S. Auf d. Schilde ruht eine siebenperligeFrhkr. (!), aus welcher der Wolf aus Feld IV. wächst. Schildh.: 2 widerseh.nat. Wölfe auf Spruchband mit der Devise: OBSTA CONTRARIIS. (exsigillo).
Fromm, A. für Oscar Gustav Albert Georg F., Kgl. Preuss. Pr.-Lt. im Ost-friesischen Inf.-Rgt. No. 78. Dieser Adel wurde lt. A. C. 0. v. 21. 4. ejd.ihm in Preussen zu führen gestattet. W.: Geth. R. G.; oben 2 gekreuzteg.-begrifft« Schwerter, unten aufrecht ein gr. Kleeblatt. Auf d. gekr. goldenenII., mit b. s. Decken, 2 Bffh. r. g. übereckgetb., aussen mit je 5 gl'. Klee-blättern besteckt. D.: b. s.
Heldburg, Frh. u. A. (unter diesem Namen, als „Frau v. H.") für Frl. Ellen (He-lene) Franz, ehem. Hof-Schauspielerin in Meiningen, morg. Gem. Sr. H. desregier. Herzogs (am Tage ihrer Vermählung). W.: (antiker Schild.) Gev. 4t 1G.; V* : au f ff 1 '- Hügel gespreizt vorw. gek. steh, g.-geharn. Ritter, mit g.Kettenpanzerhaube, in d. Rt. (hinter sich) ein Schwert schwingend, mit d.Lk. vor sich einen grossen g. Kampfschild ht., in welchem, zwischen 2 44an gebog. Stielen wachs. Beeren, ein gr. Kleeblatt wachsend erscheint. : inB. eine bis zum Schildhaupt gehende s. Zinnenmauer mit 44 Thor, obenbesetzt mit 44 Zinnenthurm mit 44 Fenster. Auf d. Schilde ein oben inFrhkr. endigender g. Kiibelhelm (mit bandartigen 44 g- Decken) auf welchem2 g. Stierliörner, aussen je 7 mal mit Kleeblatt zw. je 2 44 bestielten Beerenbesteckt.
Buttlar auf Brandenfels gen. Treuscli, Grf. unter diesem Namen — d. d.Meiningen -— (Dipl.-Ausf. 5. 1. 1875, Wappenänd. 1. 12. 1876) für FreiherrOtto Wilh. Julius Treusch v. Buttlar auf Brandenfels, k. k. Oesterr.Reserve-Lieut. zu Graz (geb. 27. 11. 1842, verm. seit 28. 9. 1872 mitMaria Anna venv. Gräfin Zichy, geb. Gräfin Stubenberg, geb. 9. 8. 1821).Der Grf. wurde lt. Minist.-Decret. d. d. Wien 4. 8. 1875 in Oesterreich alsausländ, anerkannt. W.: wie 1. 12. 1876, nur die Greifen beide 44, dieFahne ohne Franzen, die rt. gr. mit aufg. linksgelt. s. Ross.
Besser, Frh. u. A. für Stanislaus L., (aus israel. Geschlecht) vorm. König]. Bayer,u. Königl. Sächs. Gen.-Consul in Warschau (seinen Wappenbrief cfr. sub 27. 3.1878). Der Frh. ist anerkannt worden in Russland 29. 7. 1876, im Kgr.Sachsen 13. 2. 1877, in Preussen lt. Rescr. d. Heroldsamts v. 5. 7. 1877, inBelgien lt. Dipl. v. 20. 9. 1877.
Buttlar, Freih. auf Brandenfels gen. Treuscli, Wä. (d. d. Meiningen) durchVerleihung des nachstehenden Wappens, statt der ihm im Grafendiplom v.5. 1. 1875 ertheilten, für den d. d. 5. 12. 1874 in den Grafenstand desHerzogthums S.-Meiningen Erhob, (s. dort). W.: (1. 12. 1876) In R. eines. Butte mit 3 Paar g. Reifen und 2 (rechtsgekehrten) g. Tragbändern. Aufd. gekr. H. ein g. Jagdhorn, was vermittelst gewundener r. s. Schnur aneinem Busch von 3 r. s. r. Strf. hängt. D.: r. s. — Schildh.: [auf g. Ara-beske, um die sich ein s. Band mit der Devise: Virtute et fortit.udine (in 44Lapidarschrift) schlingt] 2 44, g.-bew. (die Oesterreichischen) Greife, ht. jeeine Standai'te mit s. Franzen an g. Lanze, die rts. 44; darin ein gest.z. s.Anker durch dessen Ring (ohne Schwammholz) ein g. 'Tau-Ende geht. (Wap-pen der Gemahlin des Grafen geb. Gräfin Stubenberg), die lks. r. mit derButte. Um das Ganze ein hermelin-gefütterter u. -bordirter, aus Grfkr. her-abwallender Purpurmantel.