Herzogth. Sachsen-Meiningen u. ITildbuvghausen. (Herzog Bernhard.) 645
18«5
12. 8.
1826 b. d. Adels- u. am 23. 5. 1864 (Eugen Karl Ludw. Ed. Otto) 14. 1.1877 b. d. Frhkl. immatr. worden). W.: Tyr. B. W. XXII. 55. Gev., mitr. Hz., darin _ g. Seelöwe (Stw.) V-t: in S. 3 (2. 1.) rechtsgekehrte, r.-be-wehrte 4t 1 Stierköpfe, R. S. gesp., darin Ring verw. Tct. 2 gekr. H.mit r. g. — 44 s. Decken. H. I.: einwärtsgekehrt der Seelöwe. H. IL: einerder Stierköpfe.
Oberländer, Frh. für Dr. Frdr. Eduard 0., Hzgl. S.-Heining. Geh. Fin.-Rathu. Staatsrath zu Meiningen, f als I. Dir. d. Mitteldeutschen Creditbank zurFörd. d. Industrie u. Handel u. d. deutschen Hypothekenbank zu Meiningen,das. am 18. 3. 1879. W.: in 44 ein s. Bk. Auf dem frhl.-gekr. H.: ein off.,wie d. Schild gezeichn. Flug. D.: 44 s -
IS«?
20. 1.
10. 4.
18«8
IG. 6.
18«»
19. 4.
18. 9.
5. 11.
Herzog Georg
(succ. in Folge der Abdankung seines Herrn Vaters, am 20. 9. 1866).
Bodenstedt, A. für Dr. Friedr. Martin B., Professor, Hofpoeten u. Hoftheater-Intendanten zu Meiningen (geb. 22. 4. 1819) W.: (im Diplom nicht ver-liehen, wie folgt angenommen:) In B. auf g. Wasser (im Schildfuss) schwim-mend ein g. Schwan („Sinnbild des Gesanges u. Hinweis auf die Shakespeare-Uebersetzung"). Der gekr. H. trägt 3 hohe „goldig überstrahlte" Berge(„Kaukasus") hinter denen (fast ganz sichtbar) eine g. Sonne („des Morgen-landes") aufgeht. Ueber das Helm - Stirnstück zieht sich ein in Arabeskenauslauf. b. Band mit der Inschrift: „Die Lieder des Mirza-Schaffy", in ara-bischen Lettern. D.: b. g. („goldene Zweige, mit silbergeäderten olauenBlättern und Blüthen.")
Tiircke, (I. Linie) Frh. für Ludw. von T. (geb. 22. 12. 1805, t 1. 11. 1878),Hzgl. S.-Meining. Kammerh., Obersten und Rgts-Commd., stammend aus einerin Person des Martin Tuergg, Kais. Hof-Couriers u. Sohnes Josef, Kais. Hof-Kommissärs, von IC. Rud. II. d. d. Prag 21. 5. 1602 in den R.-A. mit Wb.erhob. Familie (in Preussen Erl. zur Führ. d. Frh. für s. Söhne lt. A. C. 0.v. 17. 3. 1868). W.: In B., wachs, aus grauer Zinnenmauer im Schildfussvorw. gek., ein Türke, in r. Kleide mit s. Gürtel, 3 g. Knöpfen, Kragen,Schoossumschlag u. ünterärmeln u. s.-bewulst. g. Turban, in d. Rt. schwing,einen g.-begr. Säbel, in d. Lk. ht. einen s. r. s. geth., länglich viereckigenSchild. Auf d. gekr. H., mit b. g. Decken, wächst d. Türke, hier in d. Rt.3 gekreuzte s. Pfeile, in d. Lk. einen straff gespannten g. Bogen ht. (ab-weich. ist das adl. W., cfr. Tyr. S. W. X. 90).
Tiircke, (II. Linie) Frh. für Johann Carl Aug. v. T. (geb. 31. 3. 1817), Hzgl.S.-Meining. ICammerh. u. Reg.-Rath. W.: wie das d. I. Linie oben.
Stichel, A. für Heinr. St., Bankier, vorm. Kais. Mexik. Konsul zu Frankfurt a. M.Dieser Adel wurde ihm in Preussen lt. A.-C.-O. v. 18. 5. 1870 zu führen er-laubt. W.: Gev. G. R., mit bis zur Mitte d. Schildes reich, eingeschob. b.Spitze, darin, hervorragend aus nat. Wasser im Schildfuss, ein von g. Sternüberhöhter kahler brauner Fels; 1 /i: einwärtsgek. r.-bewehrter 44 Löwe, 2 /3:gesenkter s. Anker. Der gekr. H., mit 44 g- — s. Decken, trägt zw. off.44 Fluge einen g. Merkurstab mit grüngoldenen Schlangen.
Görck, A. für Carl Christian Nicolaus Ferd. G., vorm. ICurhess. Pr.-Lt., Be-gleiter S. D. des Erb-Prinzen Frdr. Willi, zu Isenburg-Waechtersbach. Diek. preuss. An. erfolgte am 27. 3. 1876. ;W.: in B. ein s. Gabel-Andreas-kreuz (im Diplom: „2 silberne Bügel" (so genannt) oder noch deutlicher:ein schwebendes Andreaskreuz, dessen 4 Arm-Enden in lyraförmige Ansätzeauslaufen. Auf d. gekr. Helm mit b. s. Decken 3 Strf. (nach dem Diplom:„in Metallfarbe" (sie!) wahrscheinlich silbern.
Sotlieu, Frh. u. A. für Johann Karl S., Hzgl. S.-Altenb. Consul, Grosshändlerund Banquier in Wien. Die k. k. Prävalirung des Frh. als eines ausländi-schen erfolgte in Oesterreich lt. Allerh. Entschliess. d. d. Wien 25. 12. 1871).W.: genau das der Hannoverschen (Duderstädter Patrizier-). Familie von
82