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554 Fürstenthum Hohenzollern-Hechingen. (Fürst Friedrich [Hermann Otto.])
Familie später den Freiherrnstand, oder eine Wappenvermehrung erhalten,denn nach Siegeln findet sich ein gesp. Schild mit g. Schildfuss, worin aufgr. Boden eine Taube, vorn in R. ein die „5" zeigender Würfel, hinten inB. 3 g. Linkschrb. Auf dem Schilde, zw. 2 gekr. Helmen, eine fünfperligeKrone, darauf die Taube. H. I.: 2 Bffh. H. II.: off. Flug.
1819
3. 1.
1813
13. 7.
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3. 5.
Fürst Friedrich (Hermann Otto).*)
(succ. 2. 11. 1810, f 13. 9. 1838.)
Woelirstein, f, Frh. u. A. für Carl Frdr. Wilh., nat. Sohn des Prinzen**) JosephWilhelm Friedrich von Hohenzollern-Hechingen, Fürstbischofs von Erm-land, (seit 12. 7. 1818) Abts zu Oliva (geb. zu Troppau 20. 3. 1776, f zu Heidel-berg 26. 9. 1836) und einer Demoiselle Bode zir Danzig, der Tochter einesdortigen Kaufmanns. Die Preuss. An. erfolgte am 6. 2. 1820. W.: gesp.von B. u. S., vorn auf hohem 4t Berge ein nat. Zinnenthurm, hinten eingekr. Lowe. Auf dem gekr. Helme ein offener Flug, je belegt, im nach Innenoffenen Halbzirkel, mit 3 Sternen.
llechtold von Ehrensclivverdt II., A., mit ob. Präd., für Joseph B., Haupt-mann bei der Russisch-Deutschen Legion. W.: In B. ein r., mit 2 g. Ankernhintereinander bei. Linkschrb., oben von s. Stern, unten von schwebendemgebogenen, geharn. Arm, der ein g.-begr. Schwert hält, begleitet. Auf derllelmkrone ruht der Arm wie im Schilde, vor 2 zweizifligen, in 3 Reihen 4ts. geschachten Fähnlein an g. Spiessen. D.: b. s. r. Die Nachkommen desNobilitirten leben in Preusscn.
Geiult von Gendtedel, A., mit ob. Präd., für Wilhelm de Gendt, wohnhaftzu Delft. W.: in S. ein oben und unten g.-bordirter, schräg g.-gegitterterr. Balken. Helm (gekrönt): 3 Strf. r. g. r. ü.: r. g. (cfr. 16. 10. ejd.)
Gendt von Gendtedel, Frh. für den am 8. 3. ejd. Nobilitirten. W.: wie oben;Schildhalter: 2 widersehende s. Windhunde.
Hermens van den Bergli und Bergheim , A., mit ob. Präd., für GottfriedH., Hofrath u. Rentmeister bei I. D. der Fürstin von Hohenzollern-Hechingen,geb. Gräfin von Iloensbroech zu Geulle. Wappen war nicht zu ermitteln.
Eberle von Gnadenthal, Frh., mit ob. Präd., für Karl Theodor von Eberle,Königl. Sachs. Lieut. a. D., Besitzer, der Hofmark Leutstetten in Bayern.Wappen war nicht zu ermitteln, eben so wenig woher der Adel stammte.Der Nobilitirte ist anscheinend ohne Erben verstorben.
Mohr de Sylva, A., mit ob. Präd., für Wilhelm II., Schlossgutsbesitzer zu Gei-singen bei Ludwigsburg in Württemberg. Wappen war nicht zu ermitteln.
A., mit ob. Präd., (d. d. Hechingen) für Anton S.,
Solome de Remberviller, +, i
Königl. Bayerischen Oberstli
aus Jloustiers in der Provence aus einer Familie Splome, die das Geschlecht:„de Remberviller" aufgeheirathet hatte. Des Nobil. Solm, August Peter S.v. R., Königl. Bayer. Rittmeister im 5. Chevauxlegers - Regiment erhielt d.d. 1. 2. 1839 den Bayer. Freiherrnstand und wurde am 8. 5. ejd. in die
*) Derselbe erhielt, damals noch als Erbprinz, d. d. Wien 30. 12. 1800 vomK. Franz II. die Ausdehnung des vom K. Ferdinand II. d. d. Wien 28. 3. 1623 dem Joh.Reichsgrafen v. Hohenzollern in der Primogenitur verliehenen, für die Linie Sigmaringen— s. dort — bereits d. d. Wien 9. 7. 1692 extendirten Reichsfürsten- (gefürsteten Grafen-)Standes auf seine gesainmte Descendenz, mit Prädikat: „Hochgeboren".
**) Dessen Vater: Graf Friedr. Anton v. H.-II., k. k. Kämmerer u. General derCavallerie (f 26. 2. 1812), Bruder des Grossvaters des Fürsten Friedr. Herrn. Otto, hattenebst seinem Neffen Friedr. Franz Xaver Grafen v. H.-II., k. k. F.II.Lt., Bruder desFürsten Hermann Friedr. Otto, d. d. Wien 20. 8. 1807 den Oesterreichischen Fürsten-stand erlangt.