Kurfürsteiithum Hessen. (Kurfürst Friedrich Wilhelm II.)
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bürg (cfr. 10. 10. 1831) — als Fürstin v. II., Gräfin v. S. — und ihre ausder Ehe mit dem regierenden Kurfürsten stammenden Kinder (als Prinzen u.Prinzessinnen v. Tl., u. in der Folge, falls die betreffenden Mütter mindestensgeborene Gräfinnen sind: Grafen u. Gräfinnen v. S.) nämlich AugusteXlarie Gertrude (geh 21. 9. 1829) seit 17. 7. 1849 verrn. an Graf Ferd. Maxzu Ysenburg und Büdingen und zu Wächtersbach (cfr. 17. 8. 1865) Alexan-drin e Friederike Wilhelmine (geb. 22. Decbr. 1830) — seit 12. 6. 1851vermählt mit Prinz Felix Eug. Willi. Ludw. Albrecht Karl von Ilohenlohe-Oehringen, Friedrich Wilhelm (geb. 18. 11. 1832), Moritz Phil. Heinr.(geb. 4. 5. 1834), Wilhelm (geb. 19. Decbr. 1836), Marie Auguste (geb.22. 8. 1839), Karl (geb. 29. 11. 1840), Friedr. Willi. Heinrich LudwigHermann (geb. 8. 12. 1842) und Friedr. Wilh. Philipp (geb. 29. 12. 1844)Grafen un d Gr äfinnen von Seil aumbürg (cfr. 10. 6. 1862). Die Kaiserl.Oesterreich. Anerkennung dieses kurfürstl. Hess. Fürstenstandes, als: „Fürstenund Fürstinnen von Hanau, Grafen und Gräfinnen von Schaum-burg," mit Beilegung des Prädicates: „und zu Horzowitz" erfolgte d. d.Wien 6. 3. 1855 (mit demselben Wappen). W. (1853): gev., mit b. Hz.,darin der Hessische, von S. u. 11. 9 mal (10 Plätze) getheilte, g.-gekrönteund -bewehrte Löwe. 1. u. IV.: (Wappen der Grafen Hanau-Münzenberg)wieder geviert, mit r. g. geth. Hz. — Münzenberg — a. und d: in G. 3 r.Sparren (Hanau) b. und c.: G. R. 7 mal (8 Plätze) geth. (Grafsch. Reineck)II. u. III. des Hauptschildes: das Schaumburgische Nesselblatt wie im Grfl.Schaumburg'schen Wappenbrief v. 1. 5. 1832. Auf dem Schilde ein g. Helmzw. 2 g.-verzierten s. Helmen, sämmtlich gekrönt. Der mittlere trägt das alt-hess. Stammkleinod: 2 mit je 5 dreiblättr. gr. Lindenzweigen aussen bestecktes. Bffh.; der rt. Helm trägt einen wachs, s. Schwan, der lk. das Schaum-burgische Kleinod. D.: I. r. g. — II.: b. s. — r. s. III.: r. s. — Schildh.:2 mit Fürstenhüten gekrönte widersehende g. Löwen. Um das Ganze einhermelingefütterter, g.-befranster, purpurner, aus Fürstenhut herabwallenderFürstenmantel.
10. 6. Hanau, Verleihung des Prädikats „Durchlaucht" (d. d. Wilhelmshöhe) an dieam 2. 6. 1853 Gefürsteten.
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17. 8. Ysenburg und Büdingen zu Wiiclitersbacli, Fürstenstand (d. d. Cassel), mitPrädikat „Durchlaucht," für Ferdinand Max (geb. 24. 10. 1824). Grafen zuY.-B. zu W., seit 17. 7 1849, vermählt mit Auguste Marie Gertrude, Prin-zessin von Hanau (cfr. 2. 6. 1853). W.: das Stammwappen: 2 44 Bk. in S.Auf dem gekr. Helme 2 mit goldenen Lindenblättern bestreute 44 Flügel.D.: 44 s - wurde nur durch die Fürstlichen Insignien vermehrt.
(Ende der Kurfürstlich Hessischen Erhebungen.)
Es sei hier noch einer Familie gedacht, welche, aus Fürstlich Hessischem Blutstammend, noch nirgends genealogisch gewürdigt wurde. Es ist dies die Familie von Blumcii-stein in Hessen. Stammvater derselben ist Wilh. Johann v. B. (f 1835 als K. l'reuss.Gen.-Maj., llgb. auf Konradswaldau, Kr. Trebnitz), n. Sohn des Landgrafen Carl Emanuelvon I-Iessen-Rheinfels-Rothenburg (f 25. 3. 1812) u. einer Dm. Strube. Dem-selben, geb. 11. 2. 1796 ward bei seiner am 13. 2. ejd. in der Kirche der Altstadt Rothen-burg erfolgten Taufe, von seinem Herrn Vater (von dessen Jagdschloss Blumenstein) obigerName, mit dem Prädikat „von", beigelegt. Laut Kgl. Preuss. A.-C.-O. vom 13. 5. 1870wurde dessen Sohn Ernst, aus der Ehe mit einem Frl. v. lleyerfeld, eh. Kurhess. Kammer-herrn u. Oberforstmeister, Besitzer des Schlosses Falkenberg bei Homburg (1854 auch aufStroppen [Kr. Trebnitz]), der Adel bestätigt. W. (ex sig.): gesp.; vom ein den Bartrechtsgek. aufg. Schlüssel, hinten ein gekr. (der Hessische?) Löwe. Frbkrone.