* 'A
f -
540
Kurfiirstenthum Hessen. (Kurfürst Wilhelm II.)
18«8
10. 1.
IS«»
14. 11.
IS.10
29. 5.
27. 11.
Lingg, Grossh. Badischen Generallieut, (geb. zu Mörsburg am Bodeusee 1765,f zu Mannheim 21. 1. 1842). Derselbe ist bekannt durch seine ruhmvolleVerteidigung der Stadt Uersfeld gegen die Franzosen. Die Erhebung wurdeam 30. 12. 1827 im Grossh. Baden anerkannt. W.: gesp.; vorn iu B. Vaeinwärts gek. gekr. g. Löwe, ht. den oberen Theil eines r. Patriarchenkreuzes(aus dem Wappen der Stadt Uersfeld) hinten in IL, an gekreuzten s. Lanzen,2 zuerst nach einwärts wehende, dann aber nach aussen hin abfliegende b.zweizipflige Fähnlein. (Ungekr.) H.: Die letzteren zw. 2 r. b. geth. Bffh.D.: b. r. (!)
Rommel, A. (d. d. Cassel) für Christoph (v.) IL, Dr. phil., Direktor des Haus-und Staats-Archivs iu Kassel. Derselbe, geb. 17. 4. 1781, war aus Kurhes-sischen in Kaiserl. Russische Dienste gegangen, erlangte dort, in Folge seinesPatents v. 24. 4. 1810 als Staatsrath, den Russischen Dienstadel, wurdeschliesslich Professor an der Univ. Charkow und kehrte zuletzt nach Hessenzurück, wo man ihm, unter Nichtanerkennung des Russischen Adels, inden Kurhessischen erhob. Er starb in seiner Geburtsstadt Kassel am 21.Januar 1859. Das ihm 1828 verliehene Wappen ähnelt dem der alten Nürn-berger Familie von Rummel und dem seines am IG. 4. 1838 von Preussengeadelten Bruders Theodor Carl Daniel v. R., Preuss. Generals: In B., ruhendauf gr. Boden eine widersehende nat,. Wölfin, an deren Brüsten 2 gegen-einandergekehrt liegende nackte Knaben (Romulus und Remus) trinken.Aus dem gekr. H. mit b. s. Decken wachsen zw. off. tt Fluge 2 geharn.Arme, je eine g. Sichel, die Schneide einwärts ht.; zw. den Armen ein g. Stern.
Aldenburg, Frh., unter diesem Namen (d. d. Cassel) für Roger Victor MauritzHermann Biela (Ungar). W. (sehr ähnlich mit der von Beville): In B. einvon 4 das Gelenk aufwärts kehrenden g. Muscheln begleitetes gemeines g.Kreuz. Auf dem Schild eine siebenperlige Krone.
Heyer v. Rosenfeld, A. (d. d. Wilhelmshöhe) unter diesem Namen und mitdem Wappen der Althessischen (im Grossh. Hessen am 21 3. 1871 in einemZweige renovirten) Familie d. N. (!) für Ferdinand Karl Ortlöpp (geb.21. 9. 1793, f 2. 8. 1847) (Sohn eines Berliner Goldschmiedes, Bruderder am 21. 3. 1821 zur Gräfin Reichenbach Erhobenen), Kurf. Hess.Oberpostdirektor und Oberforstmeister, unter gleichzeitiger Decretirung an denErbmarschall der Althess. Ritterschaft und Obervorsteher der adl. StifterKauffungen und Wetter, denselben kostenfrei in die Althess. Ritterschaftaufzunehmen, was geschah. Als der Erhobene nun später, im Jahre 1841,die Aufnahme in den kgl. Württ. Unterthanenverband nachsuchte, präsumirteer, gestützt auf ein Kurf. Schreiben, wonach sämmtl. Mitgliedern der althess.Ritterschaft das freiherrliche Prädikat zustände, den Freiherrntitel. Er wurdeauch in der That, doch nur für seine P erson, am 31. 12. 1843 als freiherrlichin die Württ Ritterschaft reeipirt; hierauf erhielt sein Sohn Rüdiger FerranteZanobius (geb. 25. 5. 1838 zu Florenz) am 15. 8. 1845 den erblichen K Württ.Freiherrnstand (cfr. dort). W. (1830): s. Schild, darin im Schildfusse ein bei-derseits abgeschnittenes querliegendes braunes Aestlein, aus dessen Mitte andrei grünen Stengeln je eine vi er blätterige, goldbesaamte rothe Rose em-porwächst. Auf dem ungekr. H., mit r.-s. Decke, wiederholt sich das Aest-lein mit den Rosen.
Miildner v. Mülheim, A., mit letzt. Prädikat, für Carl Müldner (geb. 24. 9.1782, f 7. 1. 1862 zu Hanau als Ivurhess. Gen.-Lieut., 2 Söhne hinter-lassend), Kurf. Hess. Obersten u. Gen.-Adjutanten [dessen Mutter war die letztedes 4 rhein. Geschlechts v. Lindau. — W.: rechter Schrb., oben der Längenach mit Lindenblatt (Lilie?) belegt. H.: Flügel mit Rosen an den Fe-derspitzen]. W.: (1830): in R. ein von 2 g. Sternen begl. linker s. Schrb.,bei. mit gr. Linden- (ex sig. Ahorn-) Blatt der Länge nach, - (ungekr.) II.: s.Flügel, dessen sechs Schwungfederspitzen je mit r. Rose besteckt sind. D.: r. s.
1831
10. 10.
Kurprinz Friedrich Wilhelm als .Hitregent
(seit 30. 9. 1831).
Schaumburg, Grf. (d. d. Cassel) unter diesem Namen, mit Prädikat „Erlaucht"
iMmmm,