Kurfürpenthum Hessen. (Kurfürst Wilhelm II.)
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seit dem 8. 7. 1841 morganatisch vermählt mit dem Kurfürsten, sowie ihremit ihm erzeugte Descendenz. Sie war die Tochter eines Goldschmieds inBerlin und erhielt, nebst Desc., mittelst a. h. E. d. d. Wien 18. 1. 1824(publ. in Kurhessen 14. 7. 1824) auch vom Kaiser von Oesterreich denGrafenstand und zwar mit vermehrtem Wappen und unter dem Namen: „Grä-fin v. Lessonitz" (von einer ihr gehörigen Herrschaft in Mähren), welchergegenwärtig mit dem Reichenbachschen verbunden geführt wird, sowie dasböhm. Incolat im Herrenstande d. d. Wien 31. 5. 1824. (Ihr Bruder wurdevom Kurf. v. Hessen mit dem Namen und Wappen des alten hessischen Ge-schlechts der Heyer v. Rosenfeld (!) nobilitirt, cfr. 29. 5. 1830!) — W.(1821): gespalten, darin vorn ein einwärtsgek. gekr. g. Löwe, eine r. Flammein den Prk. ht., hinten in S. ein 44 Hahn mit Ziegenkopf, auf dessen Brustein s. Schildchen, worin 5 r. Flammen (3. 2.) liegt. Auf dem Schilde dieGrafenkrone, besetzt mit 2 goldverzierten silbernen Helmen. H. I.: zw.2 44 b. s. zweimal getheilten, aussen je mit 3 s. Fähnlein, darin je 3 (2. 1.)aufsteigende r. Flammen, besteckten Büffehörnern, der Löwe der vorderenSchildhälfte wachsend. H.H.: geschloss. Flug, bei. je mit 3 (2. 1.) r. Flammen.D.: b. s. — Das jetzt gebräuchliche Wappen, nach dem Oesterr. Dipl. d. d.Wien 18. 1. 1824, ist: Geviert, mit von G. u. S. gesp. Herzschild, worin vornV* 4t 1 Adler am Spalt, hinten 2 von R. u. S. je 8 mal senkrecht gestücktePfäle. I. u. IV.: in B. ein einwärtsgek. gekr. g. Löwe, eine g. Flamme inden Prk. ht. II. u. III.: in S. ein 44 Adler mit Ziegenkopf und Herzschildchenauf der Brost, worin, unter ledigem s. Schildhaupt, in R. 4 aufsteigende hohes. Spitzen. Grafenkrone und 4 gekr. Helme, auf denen statt der Decken eins.-gefütterter g.-befranzter u. g.-bequasteter r. Wappenmantel ruht und denSchild umgiebt. H. L: 3 Straussfedern 44 g- 44- H. II.: Der Löwe desSchildes wachs, zw. 2 s. b. 4t 1 quer geth., aussen je mit 3 dreizackigenFähnlein (an g. Flaggenstöcken), welche wie der Brustschild des Adlers (ohnedie Spitzen) gezeichnet sind, besteckten Büffelhörnern. II. III.: 44 Flügel,bei. mit dem Brastschild des Adlers en miniature. H. IV.: 3 Straussfedernr. s. r. — Schildhalter: 2 g. Löwen.
1883
16. 10. Lindenfels, A., unter diesem Namen (d. d. Cassel) für Willi. Heinr. EduardReiss (geb. 19. 12. 1810). Diese Familie, welche, jedenfalls in Folge Ver-wechslung mit dem uralten Fränkischen freiherrlichen Geschlecht d. N. inBayern, oft mit dem ihr nicht gebührenden Freiherrnprädikat angespro-chen wird, führt das bei Tyr. Sachs. Wappenb. III. 33 ziemlich richtig ab-gebildete Wappen, nämlich: in B. auf g. Boden ein g. zackiger Felsen,aus dem ein g Lindenbaum wächst. Gekr. H.: Fels u. Linde zw. 2rothen (sie!) Büffelhörnern, je mit 4 s. Schrägbinden /\ D.: b. g.
1885
9. 4. Wilkens von Hohenau, A., mit ob. Präd. (d. d. Cassel) für Karl Friedr. Wil-kens (geb. 17. 5. 1792) Kurf. Hess. Major ä la suite, seit 1822 Geschäfts-träger, später (bis 1841, wo ihm sein gleichnamiger Sohn — bis 1862 —im Amte folgte) Ausserord. Gesandter u. bev. Minister in Berlin, dann inWien. W.: gesp., vorn in S. auf gr. Boden neben einander 3 aus Unter-holz hervorwachsende vierwipfelige Eichbäume mit gr. u. dürren Aesten, hin-ten in R. auf „hohem" 44 Felsberge ein 44 Rabe. Ungekr. H.: Fels mitRaben zw. off. 44 — s. Fluge. D.: 44 s. — r. s.
28. 7. Rivalier v. Meysenbug, A. (d. d. Wilhelmshöhe) mit letzterem Prädikat (demder f alten Hessischen Familie d. N.) für Louis Carl Georg PhilippRivalier, Geh. Cabinetsrath im Kurhess. Depart. d. Kurf. Hauses und deräuss. Angelegenheiten (geb. 2. 10. 1776, f 20. 12. 1847). Derselbe erhieltals Kurf. Hess. Cabinetsminister das Oesterreichische Indigenat d. d. Wien1. 11. 1829 und d. d. Wien 15. 2. 1834, in Folge der Verleihung des k. k.Oesterr. Leopold-Ordens, den Oesterr. Freiherrnstand und Wappenvermelmmg(cfr. sub 1840). W. (1825) getheilt, oben in G. eine rechtsgek. 44 Greifen-klaue, unten in Gr. ein dreilätziger g. Tumierkragen (Steg). Auf dem gekr.Helme ein off. Flug, rt. g., mit der hier linksgek. Klaue, links schwarzmit dem Stege. D.: 44 g-
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1. 11. Liugg von Linggenfeld, A., mit letzterem Prädikat (d. d. Cassel) für Joh Baptist