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Herzogthum Braunschweig.
Rachen fliegende r.-bew. s. Taube verschlingend. 2 /3: achtstrahl, g. Stern,überhöht von 2 pfalweis nebd. steh. s. Lilien. Gekr. H.: der Fuchs wachs.D.: b. s. (wohl irrig?!)
30. 11. Andlau, f, Frh. u. A. (unter diesem Namen)*) für Friedrich Bitter, llerzogl.
Braunschw. Finanzrath — d. d. London — (f 1SG9 ohne Erben in London).W.: ist nicht bekannt, da Akten über die Erhebung in Braunschweig nichtexistiren.
Herzog- Wilhelm
(succ. provisorisch 28. 9. 1830, definitiv seit 30. 4. 1831).
1*31
28. 5. Nordenfels, A. (Erl. zur Führ, des Adels u. Wappens seines ohne ehelicheNachkommen 1821 f Adoptivvaters, des am 12. März 1807 von d. Königsv. Schweden Maj. als „v. N." geadelten Joh. Aug. Wilh. Fleischer, llerzogl.Braunschw. Majors u. Kavaliers der Herzogin von Braunschweig) für N. N.Nordenfels (vordem Fleischer), llerzogl. Braunschweig. Lieutenant. W.:nicht bekannt.
1*33
25. 4. Kocli, A. für Joh. Georg Christian K., llerzogl. Braunschw. Min.-Rath a. D.,mit der Erlaubniss, den Adel, da er selbst kinderlos war, auf einen nochnäher zu bezeichnenden Sohn s. Bruders, des Prem.-Lieut. Joh. Friedr. Aug. K.zu übertragen. W.: Grote F. 8 nicht ganz richtig, vielmehr ex dipl. cop.:Innerhalb r. Bordes, belegt mit 8 s. Schildchen, worin je ein gekr. b. „W.",in G. eine b. Lilie, überhöht von gebild. gestz. b. Mond. Gekr. IL: 5 s.Strf., die Kuppen je mit g. Stern belegt; vor d. mittleren Lilie u. Mond.!>.: b. g. — b. s. Devise (g. auf b. Bgnde): candidor illis.
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30. 12. Btilow-Wendhauseii, Best, des Frh. u. der N.- u. Wv. mit „v. W." für Heinr.
Georg Christian Friedrich v. B., Herzog!. Braunschw. Kammerpräs. (geb.1772, f 1840). Derselbe war der Sohn des Karl Christian Friedrich v. B.(geb. 1740, f 1804) aus der Linie Radum.**) Sein Vater Hardenack Heinrichv. B., Herr auf Yietzen (geb. 1(190, f 1751), Kgl. Dan. General, hatte sichin II. Ehe (seit 1737) mit Louise (f 1766) geb. Freiin (Stiesser) v. Wend-hausen, a. d. II. Karchitz vermählt. Letztere war die Tochter des JoachimChristoph Freih. (Stiesser) v. Wendhausen (stammend aus einer, in Persondes Kilian St., seines angeblichen Urgrossvaters, d. d. Prag 17. 1. 1602, dochmit ganz anderem Wpp., in den R.-A. erhob. Familie), welcher, als Herzog!.Braunschweig-Wolffenbiittel'scher Wirkl. Hofrath und Geh. Raths-Beisitzer,nachdem er sich mit Dorothea Elisabeth, geb. Probst von Wendhausen,Tochter des Philipp Ludw. P. v. W., Kurbraunschw.-Wolflenbüttelschen Geh.Raths u. Kanzlers, Besitzers des Guts Wendhausen, vermählt hatte, d. d.Linz 3. 7. 1684 die Ausdehnung des s. Schwiegervater Probst (f 17. 11. 1718ohne Söhne) nebst s. Gattin Barbara Ilsa, geb. Fluewerk, und Tochter DorotheaElisabeth d. d. Linz 11. 10. 1683 mit „v. Wendhausen" W.-Best. u. Bess.(in B. ein wachs, g. Löwe, überhöht von 44, die Saxen abw. kehr. Flügel.Gekr. II.: 44 Flügel, Saxen rechts. D.: b. g. 44) erth. ritterm. R.-A. fürsich (auf Reich und Erblande), gleichfalls mit Prädikat: „v. Wenthäusen" undd. d. Wien 23. 3. 1721 (als Kgl. Grossbrit. u. Kurbraunschw.-Lüneb. Geh.Rath) den lt.- u. erbländ. Frh. mit Wappenbestät. und „Wohlgeboren" er-halten hatte.
In Folge testamentarischer Bestimmung musste obengenannter Friedrichv. Bülow hierauf Name u. Wappen der Frh. (Stisser) v. Wendhausen mitdem seinigen verbinden. Das dergestalt vereinigte Wappen der Freiherrenv. Bülow-Wendhausen ist wie das Wappen der Frh. v. Wendhausen nach dem
*) Ungeachtet des von der Grfl. und Frhl. Familie v. Andlau in Baden (die sich inFolge dessen jetzt: Andlaw schreibt) sowie von öffentl. Blättern erhobenen Widerspruchs.
**) In diese Linie ist niemals ein Freiherrndiplom gekommen, was, obwohl das Goth.freiherrl. Taschenbuch obengenannte Personen als Freiherren anspricht, der Umstandbeweist, dass Carl Christian Friedrichs v. B. Bruder: Ludwig Wilhelm am 25. 6. 1777 alseinfacher Adliger in Dänemark naturalisirt wurde.