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2 (1881) Braunschweig bis Württemberg
Entstehung
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Vorwort.

zeichnet haben (exclusive Preussen, welches bereits in meinerChro-nologischen Matrikel" abgehandelt, und Oesterreich, was vielleichtspäter in ähnlicher Weise gesondert zu behandeln ist) von mir in Bear-beitung genommen worden, gleichviel, ob diese Regentenhäuser inzwischendurch Aussterben etc. aus der Staatenreihe geschieden sind. Dabei istjedoch auch der Erhebungen durch die vor 1815 erloschenen Linien ge-nannter Regentenhäuser Erwähnung geschehen, da ich der Ansicht war,den Schwerpunkt mehr auf die geschlossene Reihe der Diplome Seitenseines Regenten-Hauses legen zu müssen.

Für die II. Folge behalte ich mir vor (falls das Material zu er-halten ist) die Standes-Erhebungen Seitens der nicht erwähnten vor-maligen Rheinbunds- und geistlichen Fürsten Deutschlands selbstständigzu publiciren.

Wie bei meinerChronologischen Matrikel" habe ich auch hier denGrundsatz festgehalten, bereits irgendwo publicirte Wappen nicht ganzgenau zu beschreiben, sondern, unter Angabe der Wappenbilder, auf das be-treffende Wappenbuch zu verweisen, dagegen alle bisher noch unedirtenWappen, deren Anzahl die Zahl tausend übersteigt, vollständig undheraldisch genau zu geben und bemerke ich zu besserem Verständ-niss noch, dass ich unter der GesammtbezeichnungGnadenacte" allediejenigen Diplome verstehe, welche nicht direct als Standes-Erhöhuugenzu bezeichnen sind, also sämmtliche Renovationen, Anerkennungen,Confirmationen und Bestätigungen der verschiedenen Adelsgrade,die amtlichen Ausschreibungen sämmtlicher Immatrikulationen inder Kgl. Bayerischen Adelsmatrikel, und endlich die verliehenen PrädicatewieDurchlaucht",Erlaucht" u. dgl. m. Den vorzüglichsten Datenim Leben der einzelnen Landesfürsten habe ich die nöthige Aufmerksam-keit angedeihen lassen, wie ich denn auch die Regentenreihe in ihrerrichtigen Folge gab, auch wenn von einzelnen derselben Standeserhebungennicht ertheilt waren.

Es erübrigt mir noch, zu wiederholen, dass ich hauptsächlich ausamtlichen Quellen, d. h. den Original-Adels-Acten der betreffendenStaaten geschöpft habe, und meinen Dank auszusprechen den hohen Archiv-und Cabinets-Vorständen, ohne deren so liebenswürdige Unterstützung ichschwerlich jemals hätte daran denken können, dieses Werk zu publiciren.Vornehmlich habe ich meinen herzlichsten Dank zu votiren Herrn Ministerial-Rath v. Leinfelder und Herrn L. Ziegler, K. B. Rath, sowie Herrn0. Watzelberger, K. B. Funktionair, sämmtlich im Ministerium des Kgl'.Hauses und des Aeussern in München, ersterem Herrn für seine geneigteBewilligung zur Benutzung der dortigen Adelsacten, den letzteren für dierastlosen und unermüdlichen Beantwortungen aller bezüglichen An- undRückfragen. Ebensolcher Dank gebührt den hohen Archiv-Vorständen desHaupt-Archivs zu Dresden und dem Kgl. Ministerium des Innern dortund in Stuttgart und Braunschweig, den hochgeehrten Herren Staats-ministern resp. Cabinets-und Archiv-Vorständen in Carlsruhe, Weimar,Altenburg, Gotha, Meiningen, Schwerin, Neustrelitz, Rudol-stadt, Sondershausen, Gera und Greiz, ferner dem Königlich Preussi-schen Geheimen Staats- und dem Kgl. Haus-Archive, aus welchemdie Adels-Acten der 1866 zum Preussischen Staate gediehenen neuenProvinzen benutzt wurden, sowie schliesslich meinen immer hülfbereitenFreunden und Bekannten: Herrn Friedrich Heyer von Rosenfeld, K.