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Die sechzehn Ahnen des Grafen von Luftheim, eine Familien-Chronik
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weggelaufene, Tochter gewesen. Die Familien-nachricht laßt es dahingestellt seyn.

Beide zeugten aber im Jahre 17N0 den Herr-mann von Luftheim, und noch einige Töchter,um die man sich weiter nicht bekümmern will.Doch ist anzumerken: daß bei diesen Kindern nurwenig gelbe Farbe noch übrig blieb. Es kaman ihren Gesichtern aber auch kein Roth zumVorschein, und das kurze wollige Haar konntenoch als eine Andeutung jener älteren Neger-verwandschaft gelten.

Im Jahr in 6 regte sich bei Herrmann einDrang, zum Winkel hinaus zu kriechen, und drau-ßen sich etwas zu versuchen. Sein Vater hieltseinen Drang nicht auf, die Mutter wollte hin-gegen das Söhnlein nicht missen. Da lief Herr-mann im Stillen fort, und nahm bei den Kawserlichen Dienste. Er wurde zum Eadet ernannt,und folgte in Ungarn den Fahnen des PrinzenEugen.

Ob er sich durch Tapferkeit hervorgethanhat, weiß man nicht, doch hatte er kurz vor demPassarowitzer Frieden das Unglück, in die Ge-fangenschaft der Türken zu fallen. Als ein hüb-sches siebzehnjähriges Bürschchen sandte man ihnnach dem Bagnio in Constantinopel. Er lernte