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Beschämung/ nagende Gewissensbisse fühle/ undwovon der Teufel/ der sie gemacht/ auch immernoch die Erinnerung daran weckte/ verkündetensich die bösen Anfechtungen. Hatte sie es zu-weilen auch durch ein Ave Maria nach dem an-dern/ bis' sie außer Athem gekommen sei/ bezwun-gen/ dürfte sie nur in die Werkstatt ihres Va-ters treten, wo die Junggesellen auf dem Näh-tisch säßen/ oder auf den Markt zum Einkaufgehn, und ein Bürgerssohn, oder ein Lanzen-knecht ihr begegnen, wäre das Uebel gleich wie-der da, selbst in der Messe keine Sicherheit da-vor. Sie bat nun um Rath und Weisung indem Bedrangniß, wollte gern zum Fasten ^undKasteien sich versteh», bat, es möchte nur dergeistliche Herr eine recht schwere Buße auflegen;ob ihr schon nicht bewußt sei, etwas verschuldetzu haben.
Was Anfechtung sei, daß wußte der MönchBonifaz gar wohl, hatte schon Tausendmal andem Uebel gelitten, nie aber so, als in dem Au-genblick, wo die Schneiderstochter an dem Beicht-stuhl kniete, und ihm ins'Ohr sprach. Er fühltedie Wärme des vollen Angesichts, die Stimmedünkte ihm wie eitel Lautentöne. Nach dem üb-lichen Brauch hielt er sein Taschentuch gegen