Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
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uigseck und den Baron l'Jsola; Brandenburg Otto vostSchwerin den Jüngern; die Republik die Herren van Be- ^verning und F^arren. Kölns Interessen vertraten die Ge-brüder von Fürstenberg, zumal aber Wilhelm Egon. Der.Kaiser verhieß sowohl in einem Rescript an den regcnsbnrgerReichstag, als in einem allgemeinen Freigelcitbriefe sämmt-lichcn Gesandten und Minister» der Mächte, welche Theilan den Traktaten nahmen, feierlich Sicherheit und Ga-rantie, und die Anerkennung völliger Neutralität derReichsstadt Köln, als des gemeinsamen Mittelpunktes.

Das Erste, was vor allem in Betrachtung kam, warein einstweiliger Waffenstillstand, damit die Unterhand-lungen ruhiger» Gang gewönnen und die störenden Lei-denschaften für einen Augenblick gemildert würden. DerGraf von Tott unternahm es, Ludewig XIV. hiefür znbestimmen; der König jedoch begehrte vor allem eine rundeErklärung des Kaisers: ob und in wiefern er die Hollän-der fürdcr unterstützen werde?; diese erfolgte natürlich nichtsobald. Sodann trug man den Generalstaaten an, zn wel-chen Abtretungen in dem beabsichtigten Frieden sie sich wohlverstehen würden? Auch sie antworteten ausweichend undunbestimmt. Es rückten also die Vermittler ihrerseits mitVorschlägen heraus, und die Parteien stellten andererseitsihre Forderungen. ^

Frankreich begehrte nichts minderes, denn alles Landzwischen Maas und Scheide, als Entschädigung für dieim Krieg eroberten Plätze; England, genügsam, weilnoch ohne Trophäen, wünschte blos zwei Seehäfen;Münster : die Städte Zwoll und Brevort, das Groß-amt Jvllard, die Twente Lochcm, Groll, Borkelao; auchbestand es auf Schleifung der Lingen und anderer Schan-zen. »Das Auffallendste bei dieser Unterhandlung — be--merkt Mitbillcr mit Recht — war wohl dieses, daß keiner