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gedachten Wittwensitz auf Trochtelfingen versichern mußte,gaben Vratislaus und Jakob Ludwig unschwer ihre Ein-willigung hinzu. (')
Er vermehrte, trotz den großen Geldanstrengungcn, zuwelchen seine Kriegsdienste ihn zwangen, und welche durchdas Ausbleiben der Besoldung und Entschädigung, oderselbst von vorgestreckten Summen ihm noch empfindlicherwurden, sein Familieugut nach Kräften.
Mit dieser kräftigen Gestalt, welche in der Geschichteseiner Zeit eine ruhmvolle Stelle einnimmt, wiewohl nichtselten feine Verdienste unter fremden Namen prunken, undlautsprechende Thatsachen von nachlässigen Geschichtschrei- >>bcrn oberflächlich behandelt, oder in den Hintergrund ge-stellt worden sind, schließen wir diesen zweiten Band derGeschichte des Hauses Fürstenberg. Eine neue, reiche Gruppevon Kriegs- und Staatsmännern, unter denen EgonsBruder, Jakob Ludwig, gleich zuerst auftritt und zu ver-schiedenen Punkten des so eben geschilderten Schauplatzesnoch einmal zurückführt, sodann aber das glanzvolle
(') Urkunde vom l6. August l62l. (Nro. 435.)
(") Hiefür zeugen Kaufurkunden im F. A. vom Jahre 1623. Nrv,491 — 494. Die Details haben nach der Schilderung einesso reichen Lebens kein Interesse.
Zu den friedlichen Verrichtungen Egons, die wir im Zu-sammenbang seiner fast ausschließlich kriegerischen Lebensschick-sale fast nirgendswo schicklich anzubringen wußten, gehört auchnoch das Vermittlungsgeschäft zwischen den Dieterich vonWesterstetten'schen Erben und dem Stift Buchau in ihremüber den Flecken Straßberg entstandenen Streit. Der Graf,als Kaiserlicher Bevollmächtigter, verhörte und verglich dieParteien. (Schreiben K. Ferdin. kl. ck. ck. Oderburg, 24.November 1625, Nrv. 439.)