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2 (1830)
Entstehung
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bis die Strapatzen seiner Fcldzüge dieselbe in etwas ge-schwächt haben mochten. Ein längliches, markiges Gesicht,tief liegende Augen, hohe gewölbte Srirne und ernste,jedoch nicht harte Züge drücken Verstand und Energie desCharakters aus. Ein stattlicher Schnurrbart, zierlich zu-rückgedreht, diente zum damaligen Schmuck des Kriegers;der Demi gusiie bedeckte das ganze Kinn und ging bisüber den Halskragcn herunter. (')

Noch haben wir von ihm die urkundlichen Verrichtun-gen und die Erbschaftsverhältnissc zu seinen Brüdern undzu seinen Vettern nachzutragen.

Im Jahre 1629 ging die Abtheilung mit Vratislausund den Puppilleu Christophs II. vor. Bereits ist anders-wo angemerkt worden, daß Egons Vater über die Land-grafschaft Baar im Jahre 1699 mit Vratislaus und Chri-stoph sich zu vereinigen gesucht, jedoch damit nicht zuStande gekommen. Nach Friedrichs IV. Tode (1617) be-mühten sich die drei hinterlasseneu Sohne, Wilhelm, Egonund Jakob Ludwig, zu ähnlichem, hinsichtlich der ihnennun zugefallenen Hälfte; aber auch dieses einige Zeit ver-gebens. Erst im Jahre 1629 verstand man sich. Vratislausund Christophs Kinder, welche die Kinzingerthal Liniebilde-tcn, erhielten als Anthcil an der Landgraft : die StädteFürstcuberg, Hüfiugen und Lvfftugcn; die Dörfer Mauen-heim, Hausen, Kirchen, Hinschlugen, Guthmadingen,Neidingen, Sumpfohren, Hondingen, Riedböschingen,Behla, Teckingcu, Unadingcn, Ditishausen, Neißclfingcn,Seppenhofen, Göschweilcr, Röthenbach, Mundclfiugenund Brucken; die Thäler : Neustadt, Obcrlenzkirch, Kap-pel, Berg, Schluchsen, Fischbach, Vierthälcr, Unterlcnz-kirch, Saig, Rcitenbuch, Aach und Schwendi; die Klöster