Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
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«och mehr; es hatte jener in den für das ErzHaus mitge-machten Fcldzügen und durch die vielerlei Rüstungen undWerbungen einen großen Theil seines eigenen Vermögenseingebüßt. Dieser Umstand vielleicht und der Anblick vonBelobnungen mancher Unwürdigen und Untüchtigen mö-gen wohl mehrmals blos die Sehnsucht nach Ruhe undgeschwächte Gesundheit, welche Gründe er geltend machte,zum Gesuche seiner Entlassung ihn bestimmt haben, daser noch im Jahre 1632 eingereicht. (') Kaum war jedochTilly von diesem Schritt in Kenntniß gesetzt, als er anden Kaiser folgendes Schreiben sandte : (')

»Eure Kaiserliche Majestät verhalte ich allcrunterthänigstnicht, was Gestalten ich in Erfahrung gebracht, wie daßdcro Rath, Kämmerer und General-Wachtmeister, derhoch- und wohlgeborne Herr.Egon Graf zu Fürstcnberg,Heiligenberg und Werdenbcrg :c. ihmc vorgenommen habeund entschlossen sey, seinem bishero getragenen militairi-schcn Carigo zu rcsigniren und sich auf seinen Güternniederzusetzen.

»Nun Hab' ich zwar außer dessen anders keinen Berichtoder Wissenschaft, ob E. Kais. Maj. in sothane seine be-gehrte Dimisston allergnädigst konsentirt oder nicht, alleinwerden Sie versehentlich bishero in der That erfahrenhaben, mit was vor sonderbarem, angelegenem, sorgfäl-tigem, getreuem Eifer und Fleiß, Mühe und Arbeit wohl-erinelter Graf Egon zu Fürstcnberg ihme E. Kais. Maj.Dienst angelegen seyn lassen, auch mit was sonderbarerLiebe, Treu und Affektion Deroselben er zugethan, nichtzweifelnd, er werde ihme auch angelegen und befohlenseyn lassen, in solcher seiner allerunterthänigsten schuldige»

(') Schreiben im F. H.-A., Nro. S00.O o. 6. Nördlingen, 12. Februar.