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An Ebendenselben.
»Lieber Graf von Fürstenberg! Ich habe aberinalen ausEurem Schreiben vom 19. dieses sowohl wie die Sachenderzeit in Böhmen beschaffen, als auch Encrn kontinuiren-den Fleiß, und gehorsames Vertrauen gegen mir mit gnä-digstem Danke verstanden, und will verhoffen, es sollenendlich die Sachen, so unter eins nicht wohl zugleich rich-tig gemacht werden können, doch allgemach besser und derlangwierigen Bedrängnis der gehorsamen Stände in Böh-men abgeholfen werden; versichere Euch bcinebcns ganzgnädiglich, daß ich zu allen vorfallenden Gelegenheitennicht unterlassen will, Eure gegen mir kontinuirende treueAffcktion und Korrespondenz mit aller Gnade zu crwiedernund/bin Euch damit ohne das stets wohlgewogen. Gegebenzu Innsbruck, den 28. Aprilis 1611.
»Mar imilia n.«
An Ebendenselben.
»Lieber Graf von Fürstenberg! Ich habe Enre aberma-ligen Avisen vom sechsten dieses zu recht empfangen, undwie ich mich der gehorsamsten Kontinuirnng ganz gnädig-lich bedanke, also will ich hoffen, der Allmächtige werdeendlich verhülflich scpn, damit man des unruhigen undschädlichen passaw'schen Volks dermalen einst möge erledigtwerden. Schicke Euch beinebcns die begehrte Fnrschrift undbleib' Euch mit Gnaden förderst wohlgewvgcn. Gegeben znInnsbruck, den 16. Mai Anno 1611.
»Maximilian.«
An Ebendenselben.
»Lieber Graf von Fürstenberg! Ich Hab' aus EuremSchreiben vom 12. dieses neben Eurer gehorsamen Konti-nnirung der begehrten Avisen dies sonderlich mit Gefallen