Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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Verdacht bei dem Kaiser, Erzherzog Leopold, als auch un-ter sich selber nicht seyn und bleiben könnten, wie man danndergleichen Stratagema in solchen Fällen bisweilen ge-brauchen muß, des Dings dann vielmehr zu finden wäre;allein damit ich nicht Ew. Mach vergeblich mit diesem Dis-konts aufhalte, demnach in einer Stunde Änderung ent-kommen mochte, auch Ew. Mas. viele andere und mehrereverständigere Vissing haben werden, dadurch alles diesObgemeldte fallen möchte, so will ich es allein gehorsamst,jiiotsst-lnclo odiisr n-irriet haben, weil ich weit von Ew.Maj. und den Nachschlagen sitze, derowegen, im Fall einFehler hierin beschehe, werden Ew. Maj. gnädigst obge-mcldter Ursachen halber mit mir diöpensiren, weil verbor-gene Dinge nicht zu sehen, und es alles mit Gnade, wiees gut gemeint, aufnehmen, und tha' mich unter.hänigstund gehorsamst befehlen.

»Ew. Königliche Majestät

»Unterthänigst gehorsamster»Friedrich, Grafzu Fürstenberg.«

Friedrich von Fürstenbcrg an König Mathias.

»Gnadigster König und Herr! Ew. Königl. Maj. mußich wider meinen Willen unterthänigst hicmit bemühen,demnach von meinem Sohne ich verständigt, wcs GestaltEw. Maj. von meinen Widersachern und ihrem Anhangein den Archischen Sachen etwas Widriges von mir infor-mirt, als wann ich das Recht gefährlich aufziehen undden Grafen von Arch dadurch ein Unrecht zu erweisen be-gehren, oder was dergleichen bei Ew. Maj. sacken undprätendiren sollte, welches ich nun (zwar nicht mit geringemSchmerz) an seinen Ort setzen und es den Gcgentheilen (soihre Glimpfe fnrbringen, mein Recht verschweigen oder aberVerwerfen, sonsten sie nichts zn suchen hätten) zumessen muß.

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