Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
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Maj. ohne Zweifel der Fcldmarschalckh alles minuts alsein westweiser Mann gehorsamst berichten und Deroselbcngutes Licht darinnen geben wird, nach solchem Ew. Maj.sich gnädigst wohl richten werden.

«Wohl soviel weiß ich, daß bishero ihre Klage gewesen,daß sie kein unter sich haben, vielleicht ist derselbeMangel jetznnd ersetzt. Es sind aber dieser Orte gewisseAvisa eingckommen, die man zwar in der alten Stadt wohlgemuthet, allein dasselbe Mal die größte Sorge gewesen,wann es Rame nicht nach seinem Willen ergehen und daßsie weichen müssen, daß er die Krone, die Privilegien,Erzherzog Leopold oder vielleicht den Kaiser selbst darmitsalviren und sich nach Budweis begeben möchte; allda mannicht allein zum stärksten baut und die Stadt befestigt, son-dern es liegt auch Erzherzog Leopolds Räthe und Hofgc-sind alle zu Kruman und erwarten I. Durchl. daselbsten;inmaßcn Rame noch neulich wieder den Hauptleuten inBudweis schreibt, daß sie allen Fleiß zum Bauen, zurWerbung und zur Proviantirung anwenden sollen, danner vcrhofft bald bei ihnen zu seyn, und sich dies fast mitein-ander vergleichen will, so die Zeit aber mit sich bringen wird.

»Ew. Maj. Anzug nach Znämb belangend, will ich ver-hoffen, es soll dieselbe allda Nachrichtung bald haben, wiedann nicht gut wäre, daß Ew. Maj. sich lang an solchenOrten aufhalten müßten.

»Und wäre man wohl der Meinung, daß auch Ew. M.Dery Wege auf Neuhausen nehmen und allda die Hand-lung erwarten könnten, damit Ew. Maj. den Kreisen nä-her wären, daraus Sie die Stände zu sich erfordern derHüls des persönlichen Zuzugs , item wie man es mit Bud-weis und mit den Passen halten möchte (weil höchlich darangelegen^, konsultiren und erinnern, zugleich auch die Ständezu sich ziehen (welche yerhvffentlich ans die 600 Pferde auch