Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
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Hand gebunden. Es reprasentiren sich gute Occasiones,so muß mau dieselben fürschleichen lassen, inmaßcn I.Maj. vernehmen werden, wie Rame die Städte und Plätzebesetzen und verlassen und den Musterplatz in Böhmen su-chen und trennen möchte, wie dann in der Stund nochAndeutung beschielst und alles kvnsirmirt wüd.

»Und will erscheinen, daß der Mangel an Weite desWeges, dann bis man hievon avisirt, Resolntioncs wie-der heraufkommen, so end't es sich inmittelst also, daßmerklich viel an der Zeit und Beförderung gelegen. Undist allein zu sehen, daß die Böhmen jctzund succornirtwerden mögen.

»Dem allen I. Mas. als ein vernünftiger Regent wer-den wissen. Recht zu thun und Dero hochhabcndcs Inte-resse in Acht bei Zeiten zu nehmen, dann man vermu.hcn,daß dieser Ort nit allein mit Name zu thun, sondern, wievbgcmcldt, um die böhmische Krön und allein Anhangzu fechten hat.

»So ich allein meinem Sohne memorialweis (im Fallman meine Meinung begehren würde) mitgeben wollen,mit diesem ausdrücklichen väterlichen Befehl, weil gewißund wahrhaftig man zu Prag alles weiß, was man zuWien in Bcrathschlagung, ich auch selbst e liche meinerActiones von danncn bekommen und höchlich gewarnt bin,auch mir Suspicioncs nit mangeln, so solle mein Sohndies mein Memorial nit von Händen geben, sondern nachseiner Relation oder Verlesung mir wieder zu meinen siche-ren Händen stellen.

»Der untcrthänigstcn Hoffnung, da es also fürgebrachtwerden sollte, I. Maj. mein geborsamstes treues Gemüthund Affektion einmal wirklich erkennen werden.«

Die Sendung Allwigs siel ebenfalls zur völligen Zufrie-denheil des Königs aus; Mathias bat den Grafen in