Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
223
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Montfort-Rotenfcls, Philipp von Hanau und Frobenvon Zimmern, die Herren Hans Christian von Falkenstein(Landvogt im Elsaß) und Jakob von Königsegg hattendie Sache fördern helfen und die Urkunde mitbesie-gclt. Als aber noch im Jahre des geschlossenen Übcrein-kommnisses Christoph gestorben und neue Theilung vor-genommen werden mußte, verwahrte Heinrich bestens dieInteressen seines Ncsscn (Albrecht l>). Für sich selbst erhielter Fürstenberg, die Grafschaft, als Antheil. Bei diesemAnlaß ward auch der Familienvertrag erneuert. Truchscs-Waldburg und Montfort, als Vormünder Albrechts, sowie Königsegg und Zimmern, unterschrieben mit. (')

Neide Akte erneuerten sich (1562) der VillingerTagfahrt; eine dritte brachte die inzwischen uöthig ge-wordenen Ermäßigungen ins Reine. O Gleichwohl dauertedas gute Verstandniß kaum drei Jahre. Blomberg wardder Stein des Anstoßes, und veranlaßte eine vierte Über-einkunft zu Pfullendorf (1565). Hier glaubte man dieIrrungen zwischen Oheim und Neffen für immer geho-ben. (') Aber selbst nach zwei und zwanzig Jahren brachdas Feuer aus der Asche wieder auf, worin es nur mühsamversteckt, inzwischen fortgeglimmt hatte. Stets glaubte derVetter sich übervortheilt, und es bedurfte neuer Vermitt-lung von Seiten der Zollern und Waldburg, um AlbrechtsAntheil für immer festzusetzen und in die Familie Friedenzu bringen. (I

Von den Erwerbungen Heinrichs wird in der Geschichtedes Landes die Rede seyn.

(') überling. 18. Nov. 1559. Reo. 363.(') Neo. 365.

(') 12. Mäez. Urk. v. d. Z. im F. H.-A.(ss Samstag nach St. Barth. 1584. Nro. 3SS,