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2 (1830)
Entstehung
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teutscher Söldner, in Diensten des ErzHauses und desKönigs von Spanien, ernannt. (')

Bald nach dieser Zeit starb seine Gemahlin, Katharinavon Croy, und der Graf schritt, von der Jnfantin er-znuthigt, zu einer zweiten Ehe mit Katharine Liviade la Vierda dicrre, .Tochter eines Freiherrn diesesNamens und der Charlotte de Chasstncourt und dela Celle, einer Spanierin von Geburt und Hofdame derRegentin. Das äußerst liebenswürdige Fräulein, welcheshoch im Vertrauen dieser Letztern stand, besaß auch zu-gleich ein bedeutendes Vermögen, welches sie sowohl derFreigebigkeit Donna Klara Eugenias, als der Großmutheiner verstorbenen Muhme verdankte. Jene hatte ihr einGeschenk von l,327,OVO Maravedis, diese, in einem Letzt-willen , verschiedene Herrschaften in Spanien vermacht,aus welchen sie jahrlich über 2666 Ducatis Einkünfte be-zog. Überdies bezog Livia zwei andere Renten aus ihremalten Vaterlande; die eine von 333, die andere von 566Ducatis. Der Gcsammtertrag sämmtlicher Einkünfte be-stand somit jährlich in nicht weniger, denn 9625 Gulden.Außer dieser bedeutenden Mitgift und Aussteuer besaßsie, ebenfalls in Folge einer Verfügung von Seiten ihrerTante, die Anwartschaft auf ein geschenktes Gut in Si-zilien , dessen Werth man auf 36,066 Gulden anschlug.Und endlich brachte die Braut an Kostbarkeiten, bestehendin Silber und Edelgestein, über 59,546 , an Tafelzeugüber 8296 und an Tapeziercien und Betten über 14,663Gulden Werthes zu.

Vratislaus verschrieb hinwiederum, mit Zustimmungseiner Vettern, Jakob Ludwig und Egon, seiner Gemahlineinen Wittwcngehalt von jährlichen 2666 Gulden und den

(') Patent hiefür im F. H.-A.